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Lauenburg Krimis im Takt von 17 Minuten
Lokales Lauenburg Krimis im Takt von 17 Minuten
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19:38 19.09.2013
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Salem

Der Literaturbeirat der Stiftung Herzogtum Lauenburg und die Gemeinde Salem laden zu einer Krimi-Lesung ein: Die vier Hamburger Autoren Katrin Seddig, Johanna Wack, Gunter Gerlach und Lou A. Probsthayn lesen im Dorfgemeinschaftshaus Salem. Am Sonnabend, 21. September, starten die „Literaturquickies“ mit Highlights im 17-Minuten-Takt. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Eintritt kostet zehn Euro.

Salems Bürgermeister Herbert Schmidt und der Sprecher des Literaturbeirats der Stiftung Herzogtum Lauenburg, Christoph Ernst, stellten das Programm der „Literaturquickie on Tour“ vor: Das Hamburger Autoren-Duo Gunter Gerlach und Lou A. Probsthayn haben ein pfiffiges Format für Literatur-Aktionen kreiert.

Der „Quickie“ eint Jungautoren und renommierte Schriftsteller. Alle haben 17 Minuten Zeit, um ihre Geschichten dem Publikum nahe zu bringen und Kostproben ihres Könnens zu geben. Arrangiert hat das Ereignis der Literaturbeirat der Stiftung im Rahmen der Literatur-Aktion „Grenzgänge“. Diese Reihe wurde 2009 ins Leben gerufen. Sie bringt moderne Autoren und zeitgenössische Literatur über Grenzerfahrungen zu den Menschen in der Region.

Katrin Seddig, geboren 1969, studierte Philosophie. 2008 erhielt sie für ihre Erzählungen den Hamburger Förderpreis für Literatur. Über ihren Roman „Runterkommen“ (2010) schrieb die „Tageszeitung“:

„Ein brillantes Romandebüt ... anrührend, witzig, nüchtern.“ 212 erschien ihr „Eheroman“.

Johanna Wack wurde 1979 geboren und war lange Zeit die Prinzessin vieler Poetry-Slams. Heute ist sie Ökotrophologin und lebt in Hamburg. Ihre überraschenden und immer auch köstlichen Stories findet man in vielen Anthologien. Und sie ist eine Königin des Vortrags. Lou A. Probsthayn neuestes Buch mit Kurzgeschichten „Sitzerei auf Waschbeton“ ist ein Muss für alle angehenden Autoren. Der Autor hat eine vollkommen eigene Sprache gefunden. Ganz nebenher ist er auch noch der Verleger der Literatur-Quickie-Reihe.

Gunter Gerlach hat bereits einen Preis für sein Lebenswerk bekommen und hört trotzdem nicht auf zu schreiben. Im Krimibereich hat er sein eigenes Genre begründet uns blickt auf rund dreißig Veröffentlichungen zurück. Der letzte Krimi heißt „Frauen von Brücken werfen“.

Erfolgreiches Format
Die Autoren balancieren zwischen Roman und Erzählung, Krimi und Slam. Grenzen sind (k)ein Thema. Ihr „Quickie“-Format wurde ein Erfolg, der unter anderem in einem eigenen Verlag mündete, über den Probsthayn die Perlen aus über 200 Lesungen vertreibt.

LN

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