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Lauenburg Ampel für Kreuzung am Beidendorfer Weg
Lokales Lauenburg Ampel für Kreuzung am Beidendorfer Weg
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12:59 10.09.2018
An der Kreuzung Klempauer Straße / Beidendorfer Weg / Raiffeisenstraße soll bis Ende des Jahres eine Lichtsignalanlage eingerichtet werden, um die Unfallgefahr zu verringern. Quelle: Joachim Strunk
Krummesse

Schon seit längerer Zeit hat die Gemeinde Krummesse versucht, den Straßenverkehr an der Kreuzung Klempauer Straße (Ortsdurchfahrt) / Beidendorfer Weg / Raiffeisenstraße durch eine „Vollbeampelung“ zu regeln. Bislang ohne Erfolg. „Bei der Einstufung zur Landesstraße ist es nicht gelungen, nach der Herabstufung auf Kreisstraße auch nicht“, erklärt Uwe Schramm, Vorsitzender des Bauausschusses.

Trotz der gefühlt stark frequentierten Klempauer Straße „hatten wir nicht die entsprechende Fahrzeugdichte und auch nicht die Häufigkeit der gemeldeten Unfälle“. Dennoch spreche vor allem die unmittelbare Nähe der Stecknitz-Grund- und -Gemeinschaftsschule mit entsprechend hohem Fußgänger- und Radfahrerverkehr für die Einrichtung einer solchen Lichtsignalanlage (LSA).

Kreis übernimmt Hälfte der Kosten

Bei einem jüngsten Ortstermin mit Vertretern des Kreises und des Amtes Berkenthin wurde die Umsetzung der Maßnahme nicht mehr ausgeschlossen – zumal der Kreis im vergangenen Jahr eine Sanierung (Erneuerung der Masten, Einsatz von energiesparenden Leuchtmitteln und Steuerungstechnik) der vorhandenen LSA beschlossen hatte.

Neue Ampel an der Kreuzung am Beidendorfer Weg

Allerdings muss sich die Gemeinde mit der Hälfte an den Gesamtkosten beteiligen. Eine erste Kostenschätzung ergab die Summe von rund 84000 Euro, also etwas mehr als 40000 Euro für Krummesse. Die einzige sich an der Ausschreibung beworbene Firma wollte dagegen 160000 Euro kassieren. „Daraufhin wurde die Ausschreibung aufgehoben“, sagt Schramm.

Stuhr und Siemens als Partner

Mitte des Jahres trafen sich Bürgermeister Hans-Peter Fiebelkorn und Schramm mit Vertretern der ortsansässigen Elektrofirma Stuhr sowie einem Vertreter der Verkehrstechnikabteilung Siemens aus Hamburg. Das gemeinsame Angebot beläuft sich nun auf 104000 Euro. Siemens liefert die Hardware, Stuhr besorgt den Tiefbau, die Montage und die Inbetriebnahme. Der Anteil der Gemeinde liegt bei 52000 Euro.

Nach Beschluss im Bauausschuss stimmten auch die Gemeindevertreter vergangene Woche einstimmig für die Kostenbeteiligung Krummesses in dieser Höhe. „Der Baubeginn ist noch im Oktober geplant“, sagt Uwe Schramm. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Fußgängerampel an der Feuerwehr de-installiert.

Joachim Strunk

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