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Lauenburg „Kudelmuddel“ strapazierte die Lachmuskeln der Zuschauer
Lokales Lauenburg „Kudelmuddel“ strapazierte die Lachmuskeln der Zuschauer
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20:58 12.10.2017
Regisseurin Marianne Kurtz mit ihrem Ensemble nach der Premiere von „Nix as Kuddelmuddel“: Annika Petersen, Helga Scharnberg, Arne Kloodt, Andrea Behrens, Christien Kasch, Jens Scharnberg und Marcel Jammer (von links), die bravourös spielten. Quelle: Fotos: Timo Jann
Geesthacht

„Es hat alles so geklappt, wie ich es mir erhofft hatte und wie wir es einstudiert hatten“, bilanzierte Marianne Kurtz. Dabei hatte sich bisher niemand aus dem Verein an das anspruchsvolle Stück herangetraut.

„Nix as Kuddelmuddel“ – der Name des neuen Stücks der Niederdeutschen Bühne war im Kleinen Theater an der Schillerstraße t Programm. Sehr zur Freude des Publikums, das das Ensemble von Regisseurin Marianne Kurtz nach der gelungenen Premiere minutenlang begeistert feierte.

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„Nix as Kuddelmuddel“ wird noch in weiteren Aufführungen am 13., 14., 21., 22., 27. und 28. Oktober sowie 13. und 14. November zu sehen sein. Karten gibt es bei Zigarren Fries (Bergedorfer Straße 56) und im Kleinen Theater (Schillerstraße 33). Die Tickets kosten 15,40 Euro.

Das Lustspiel von Jürgen Hörner handelt von einer Theatergruppe und deren Aufführung. Im ersten Akt sehen die Zuschauer die Generalprobe, im zweiten Akt die Premiere. Zum Ensemble gehören Andrea Behrens als Wahrsagerin Jolanthe, Jens Scharnberg als Telekom-Techniker Fred, seine Frau Helga als Souffleuse Lilli, Christine Kasch (Tilda), Annika Petersen (Gitti), Arne Kloodt (Regisseur im Stück in einer Rolle als Fensterputzer und Mann von Jolanthe) und Marcel Jammer als Erich, ein verwirrter Bühnentechniker der Theatergruppe. Mit vielen Pannen und Dusseligkeiten reibt das Ensemble während der Generalprobe dem Regisseur die Nerven auf. Ganz anders in Wirklichkeit: Die Schauspieler spielten perfekte Rollen, Marianne Kurtz konnte sich zurücklehnen.

Im Mittelpunkt des Theaterstücks steht Wahrsagerin Jolanthe, deren Probleme mit ihren Kundinnen wie Tilda, ihrer Haushälterin Gitti, Telekom-Mann Fred und dem Fensterputzer für Aufsehen sorgen werden. Klar, dass der Fensterputzer außen am Haus hinter dem Fenster seine Leiter hinauf klettert – befindet sich Jolanthes Wohnung doch im zweiten Stock. Doof nur, wenn hinter dem Fenster der tüddelige Erich und der dem einen oder anderen Schluck aus seinem Flachmann nicht abgeneigte Fred entlanglaufen Sie bringen den Regisseur zum Verzweifeln. Weil Jolanthe die tote Mutter von Tilda beschwört, soll auf der Bühne der Tisch wackeln. Der töfflige Erich scheitert dabei mit seiner Idee, den Tisch mit einem Tau zu bewegen. So muss Lilli kurzerhand vom Platz der Souffleuse unter den Tisch krabbeln und am Tisch ruckeln. Als Erich ihr bei einem Stromausfall die Taschenlampe wegnimmt und diese hinterher ins Regal stellt, bewegt sich der Tisch dorthin – und Lilli holt sich ihre Leuchte zurück. Ihr Versteck fliegt während der Premiere auf, als Erich die Tischdecke in seinem offenen Hosenschlitz beim Schließen des Reißverschlusses einklemmt und die Decke beim Aufstehen mitzieht. Szenen wie diese bringen das Publikum ständig zum Lachen.

„Wir würden uns freuen, die Lachmuskeln vieler Besucher strapazieren zu können. Aber man muss schon gut aufpassen“, sagt Marianne Kurtz.

Timo Jann

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