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Lauenburg Künftig drei Wege zum Abitur in Geesthacht
Lokales Lauenburg Künftig drei Wege zum Abitur in Geesthacht
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18:12 07.05.2016
Die Bertha-von-Suttner Schule in Geesthacht bekommt eine Oberstufe. Quelle: Wolfgang Reichenbächer

Die Bertha-von-Suttner Schule in der Geesthachter Oberstadt schafft es immer wieder in die Medien, allerdings eher mit Negativschlagzeilen. Damit soll jetzt Schluss sein. Wie Bürgermeister Olaf Schulze ankündigte, soll die Schule in eine Grund- und eine Gemeinschaftsschule aufgeteilt werden. Für die Gemeinschaftsschule soll eine Oberstufe beantragt werden. „Ich bin froh, dass wir die Pläne schnell umsetzen können“, so Schulze. Bereits zum kommenden Schuljahr soll die Teilung vollzogen sein.

Die Aussichten, dass die Anträge bei der Schulbehörde in Kiel genehmigt werden, stehen gut. „Wir freuen uns, wenn die Anträge eingereicht werden“, so Ministerialrat Hans-Hermann Dube. Im Ministerium wurden auch schon mal die Zahlen überschlagen. „Die nötigen 50 Schüler pro Jahrgang werden zusammenkommen“, so Dube. Von dieser Seite sollte es keine Hürden geben. Die Stadt wird zwar für die Einrichtung einer Oberstufe Geld in die Hand nehmen müssen, aber Bürgermeister Schulze rechnet damit, dass keine Mehrausgaben zu erwarten sind. „Wir sparen viel Geld, wenn wir künftig nicht mehr Schüler nach Lauenburg schicken müssen“, erklärt Schulze. Bisher gibt es nur dort die Möglichkeit, im Umkreis eine Oberstufe in der gebundenen Ganztagsschule zu besuchen.

„Wir wollen die Schule so fit machen, dass dort wieder mehr Schüler hingehen werden“, so Schulze. In Geesthacht wäre es dann die dritte Schule, wo das Abitur abgelegt werden kann. „Wir waren überrascht, was für ein Potenzial in Geesthacht vorhanden ist“, so Dube. Gegenseitig Schüler wegnehmen sollen sich die Schulen nicht. Nur Lauenburg müsste nach den Plänen künftig auf die Schüler aus Geesthacht verzichten. Die Trennung in zwei Schulen soll bereits zum kommenden Schuljahr vollzogen werden. Eine Oberstufe ist zum Schuljahr 2017/2018 geplant. Der stellvertretende Schulleiter Jürgen Sievers soll weiterhin die Leitung behalten, bis neue Schulleiter gefunden wurden.

Der stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Volker Samuelsson ist noch skeptisch. „Ich freue mich für die Schüler. Aber nach den Erfahrungen der letzten Jahre will ich erst einmal abwarten.

Auch das Problem mit der Mensa wird durch die Umwandlung nicht gelöst“, so Samuelsson. Der Betreiber der Mensa hat zum Sommer gekündigt — und ohne Mensabetreiber kann es keine gebundene Ganztagsschule geben.

Von wre

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