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Lauenburg Kulturpreis für das Theater Lauenburg
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00:00 28.10.2012
Herzogtum Lauenburg

„Alle vorgeschlagenen Institutionen und Einzelpersonen wären – da war sich die Jury einig – würdige Preisträger gewesen“, schickte Jörg-Rüdiger Geschke, Vorsitzender des Auswahlgremiums der Stiftung Herzogtum Lauenburg, in seiner einleitenden Würdigung voran. Aber letztlich musste eine Entscheidung gefällt werden – in diesem Fall und in diesem Jahr zugunsten des Theaters Lauenburg unter der Leitung von Andreas Püst. Der Kulturpreis ist mit 2000 Euro dotiert.

Und bei den „jungen“ Künstlern konnte sich Rosbeh Hamidzadeh Khayyat (15) über den Förderpreis im Wert von 1000 Euro freuen. Dieser wird aber nicht bar ausbezahlt, sondern Khayyat, dessen Vorlieben in der Komposition und der Filmmusik liegen, wird einen Kompositionsworkshop bei dem Lübecker Künstler Bartosch McCarthy besuchen.

Als Hauptkriterium für die Vergabe des Förderpreises nannte Geschke „Originalität, Selbstbestimmtheit und das Finden eines sehr eigenen künstlerischen Ausdrucks“. Und beim „großen“ Preis kämen zum künstlerischen Ausdruck die Verbundenheit mit der Region zum Tragen – „sei es durch den Inhalt selbst, sei es durch die Ausrichtung auf das einheimische Publikum, die Präsenz in der Region, oder sei es durch die Bemühungen, immer wieder neue Menschen an Kultur heranzuführen, als Agierende oder als Rezipienten“.

Letzteres würde besonders auf das Theater Lauenburg zutreffen. Laudator Markus Matthießen, Landtagsabgeordneter und 2. stellvertretender Bürgervorsteher von Lauenburg, hob vor allem die Offenheit und Kooperationsbereitschaft des Theaters und seiner Leitung mit Andreas Püst und Theaterpädagogin Edina Hasselbrink hervor. Das Theater Lauenburg wurde 2009 gegründet und als Gesellschaft ins Handelsregister eingetragen. Entstanden ist es aus der Volkshochschul-Theatergruppe, die in der alten Tabakfabrik von Dan Tobacco in Lauenburg begann, mittlerweile aber in die Heinrich-Osterwold-Halle gewechselt ist. Andreas Püst, selbst Bühnenprofi, leitet die Laienschauspielschar seit 2005. Mittlerweile gibt es drei Ensembles: die Erwachsenen-Gruppe mit 16 Mitgliedern, den Theater-Jugendclub mit 15 Mitspielern sowie das Musical-Ensemble „Starker Sound“. Insgesamt beteiligen sich laut Püst mehr als 100 engagierte junge und ältere Menschen an dem Projekt (www.theater-lauenburg.de).

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