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Lauenburg Kunst und Kulinarik sorgen für einen Austausch der Kulturen
Lokales Lauenburg Kunst und Kulinarik sorgen für einen Austausch der Kulturen
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23:10 18.04.2016
Peter Kaiser (Mitte) gab den Teilnehmern eine Anleitung zum Trommeln in fröhlicher Runde. Quelle: Fotos: Ursula Braun

„Das Wertvollste einer Kultur ist das, was man mit anderen teilen kann.“ — Besser konnte dieser Begrüßungssatz von Pastor Matthias Lage das erste große Fest der Kulturen der Stiftung Herzogtum Lauenburg nicht umreißen. Gemeinsam mit dem Musiker Michael Jessen und der Willkommensband des Möllner Kulturtreffs startete er den Festnachmittag am Sonnabend im Stadthauptmannshof, dem gut 400 Gäste beiwohnten.

Zum Festnachmittag am Möllner Stadthauptmannshof kamen gut 400 interessierte Bürger — Freude über eine Premiere geprägt von Leichtigkeit, Respekt und Toleranz.

Menschen unterschiedlichster Herkunft und verschiedener Bildungskreise kamen dort zusammen, führten ungezwungene Gespräche, freuten sich und tauschten sich über die kulturellen Darbietungen aus.

Diese waren so bunt und vielfältig wie die Besucherschar. Musik und Tanz aus vielerlei Ländern wechselten sich ab mit Rezitationen, Filmvorführungen und Mitmachaktionen.

An fotografischen Lichtblicken auf eine hoffnungsvolle Zukunft ließ Ziad Daaboul aus Syrien teilhaben. Gemalte Impressionen aus der jeweiligen Heimat zeigten Khaled Abdulkader und Ebrahim Shargi sowie Kinder aus Mölln und Kapstadt, die von der Möllner Künstlerin Bruni Jürss dazu angeregt wurden.

Kulinarisches aus aller Herren Länder bereicherte das lebhafte Miteinander und sorgte für Wohlbefinden. Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis boten Peter Kaiser und Helga Reihe mit ihrem Drum Circle Percussion Projekt. Sie füllten damit den Festsaal des Medaillongebäudes bis auf den letzten Platz und zauberten ein Lächeln auf jedes Gesicht, denn niemand konnte sich unter ihrer Anleitung der Faszination des Trommelns entziehen.

„Eine rundum gelungene Premiere“, war die einhellige Meinung der Ausrichter, Beteiligten und Besucher. Ohne Vorbehalte ganz selbstverständlich zusammensein und die Verschiedenheit und Andersartigkeit der Kulturen in Einklang zu bringen, dieses angestrebte Ziel ist deutlich erreicht worden und das mit unterhaltsamer Leichtigkeit, einfach mit Respekt und Toleranz.

Von Ursula Braun

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