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Lauenburg Land unterstützt Tierheime jetzt finanziell
Lokales Lauenburg Land unterstützt Tierheime jetzt finanziell
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22:07 10.07.2018
In der Möllner Zeppelinstraße steht das erste Katzendorf Schleswig-Holsteins. Der Vorsitzende des Möllner Tierschutzvereins, Gaston Prüsmann, hat es mit seiner Frau Brigitta und vielen ehrenamtlichen Helfern aufgebaut – ohne Landesförderung. Quelle: Foto: Florian Grombein
Kiel/Mölln

Eine jetzt erlassene Richtlinie regele die Verteilung der in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Fördermittel. „Mit der Unterbringung herrenloser Tiere und Fundtiere leisten ehrenamtliche Tierschutzvereine eine wertvolle Arbeit“, sagte Minister Robert Habeck (Grüne). Viele Tierheime hätten aber großen Sanierungsbedarf, um eine tiergerechte Unterbringung weiter zu gewährleisten. Die meisten Tierheime im Land werden von örtlichen Tierschutzvereinen betrieben, die in der Regel ehrenamtlich arbeiten. Die Aufwendungen, die bei der Unterbringung, Pflege und medizinischen Betreuung gefundener Tiere entstehen, erstatten die Gemeinden.

Nicht darin enthalten sind Kosten, die zum Beispiel für Erweiterungen, Umbauten oder die Anschaffung neuer Zwinger, Käfige und Geräte anfallen. Hierfür sind die Vereine in der Regel auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen. Hier setze die Richtlinie des Ministeriums an, sagte Habeck. „Wir brauchen die Tierheime in unserem Land und die vielen ehrenamtlichen Helfer. Diese darf man nicht im Regen stehen lassen.“ Für den Bau des ersten Katzendorfes des Landes musste der Möllner Tierschutzverein noch ohne Landesförderung auskommen.

LN

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