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Lauenburg Landesförderung für Sportanlagen
Lokales Lauenburg Landesförderung für Sportanlagen
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20:10 26.07.2018
Freuen sich über den 250000-Euro-Förderbescheid des Landes für ihren neuen Kunstrasenplatz hinter der Sporthalle am Beidendorfer Weg: (v. l.) Bauausschussvorsitzender Uwe Schramm, Bürgermeister „Pit“ Fiebelkorn, Heiko Tiedemann (1. Vors. KSV) und Hans-Georg Börstler, Kassenwart KSV. Quelle: Fotos: Strunk
Berkenthin

Das Amt Berkenthin und sein Stecknitz-Schulverband hat in der vergangenen Woche die frohe Kunde ereilt: „Die Sanierung der Kunststoffflächen der Laufbahn, der Weitsprunganlage sowie des Kleinspielfeldes am Standort der Stecknitz-Schule in Berkenthin werden durch das Land mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt. Mit dem Zuwendungsbescheid des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume und Integration vom 18.7.2018 wurden 39208,12 Euro bewilligt“, verkündete Amtsdirektor Frank Hase.

Warmer Regen aus Kiel für Sportanlagen von Schulen und Vereinen im Kreis: Das Land investiert in diesem Jahr 9,5, im kommenden nochmals 12,5 Millionen Euro. In Krummesse ist der Sportverein Nutznießer, in Berkenthin und Sandesneben profitieren die Schüler von den neuen Laufbahnen.

9,5 Millionen Euro fließen in diesem Jahr vom Land in 77 Sportstätten. Und im kommenden Jahr 2019 sollen weitere 12,5 Millionen investiert werden.

Schulverbandsvorsteher Friedrich Thorn (Berkenthin) freute sich nicht minder über den Bescheid aus Kiel. „Mit Fertigstellung und Einweihung der Sport- und Mehrzweckhalle können wir jetzt auch noch die Außenanlagen im Umfeld der neuen Sportstätte auf Vordermann bringen“, erklärte er gegenüber den Lübecker Nachrichten.

„Wir hoffen allerdings noch auf weitere Fördermittel aus Kiel“, gab er sich dann doch nicht ganz unbescheiden. Gleichzeitig habe man nämlich auch Zuschüsse zur Aufwertung der Außenanlagen am Schulstandort in Krummesse beantragt.

Ob das klappt, weiß man noch nicht so genau. Dennoch hat sich ein weiterer warmer Geldregen über Krummesse und dessen Sportverein SV ergossen: 250000 Euro wurden vom Land bewilligt zur Umwandlung eines bisher als Trainingsplatz genutzten Geländes hinter der Sporthalle in einen Kunstrasenplatz. Offiziell heißt das „Umbau Rasenplatz in einen barrierefreien Kunststoff-Rasenplatz“.

Bürgermeister Hans-Peter „Pit“ Fiebelkorn, Bauausschussvorsitzender Uwe Schramm (beide FRW) mit dem KSV-Vorsitzenden Heiko Tiedemann und -Kassenwart Hans-Georg Börstler freuen sich über die Zuwendung. Die restliche Summe zu den rund 700000 Euro Gesamtkosten hat der Verein auch schon zusammen. Börstler: „Wir bedanken uns neben anderen bei der Possehl-Stiftung Lübeck, der Aktiv-Region, dem Landessportbund, den Gemeinden Krummesse und Klempau, der Kreissparkasse und der Raiffeisenbank Ratzeburg für ihre Unterstützung“.

Mit dem Bau der neuen Anlage (Normspielfeld von 90 mal 60 Meter mit vier Flutlichtmasten) will der Krummesser SV erst im kommenden Frühjahr beginnen, da noch der Bauantrag gestellt werden muss und die Arbeiten nicht durch den Winter unterbrochen werden sollen.

Im Regionalzentrum Sandesneben flatterte am vergangenen Dienstag ein Zuwendungsbescheid über 29270,84 Euro auf den Tisch. Das sind genau die 50 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten (rund 58

000 Euro) für die Erneuerung der 400-Meter-Laufbahn an der Sportanlage der Grund- und Gemeinschaftsschule Sandesneben. Zuerst sah es so aus, als ob dieses Projekt nicht in den Genuss der Gelder kommen würde. Andreas Tiedemann, Leiter des Bauamtes im Regionalzentrum Sandesneben-Nusse, erklärte noch am Montag, man habe die Nachricht erhalten, dass aufgrund der Vielzahl an Anträgen Sandesneben vorerst nicht aus diesem Fördertopf bedient werden könne.

„Es gibt aber wohl noch andere Fördermöglichkeiten“, habe er aus Kiel gehört. Ein gesonderter Antrag sei dafür nicht nötig. „Im Hinblick auf das Sportprofil an unserer Gemeinschaftsschule (mit Oberstufe, Red.) wäre es natürlich wünschenswert“, so der Bauamtsleiter.

Dann aber doch die frohe Botschaft: „Heute morgen war der nicht rückzahlbare Förderbescheid in der Post“, verkündete Amtschef Thomas Jessen am Dienstagmittag.

Im Süden des Kreises hat die Stadt Geesthacht ebenfalls eine Förderzusage über 250000 Euro aus Kiel für die Sanierung der Sportanlage Westerheese (Kunststoffbahn und Rasenspielfeld) erhalten.

Noch Hoffnung macht sich die Stadt Wentorf bei Hamburg, die sich um finanzielle Unterstützung bei der Sanierung der Laufbahn und des Kunstrasenplatzes am Sportplatz Südring beworben hat.

Joachim Strunk

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