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Lauenburg Landesmeisterschaft der jungen Löscher in Schwarzenbek
Lokales Lauenburg Landesmeisterschaft der jungen Löscher in Schwarzenbek
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19:47 09.06.2016
Jeder Handgriff muss sitzen: Die Landesmeisterschaft der besten Jugendfeuerwehren aus Schleswig-Holstein findet am 25. Juni auf dem Sportplatz an der Schützenallee statt. Quelle: Timo Jann

Die beiden besten Teams qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft, deren Sieger dann an der Feuerwehr-Olympiade teilnehmen darf. Als Kreismeister sind die Jungs aus Schwarzenbek am 25. Juni dabei, ebenso wie die Vizemeister aus Dassendorf. Großes Plus für die Mannschaften aus dem Lauenburgischen: Sie verfügen über CTIF-Erfahrungen, weil sie als einzige Gruppen aus Schleswig-Holstein bereits mehrfach bei Deutschen Meisterschaften am Start waren.

„Zu sehen gibt es immerhin den besten Feuerwehrnachwuchs aus dem ganzen Land.“Thorsten Bettin, Schwarzenbeks Feuerwehrchef

„Wir hoffen während der Wettkämpfe auf viele Zuschauer, zu sehen gibt es immerhin den besten Feuerwehrnachwuchs aus dem ganzen Land“, sagt Schwarzenbeks Feuerwehrchef Thorsten Bettin. Los geht es um 10 Uhr, die Siegerehrung wird gegen 14 Uhr erwartet. Im Rahmenprogramm wird es unter anderem eine große Fahrzeugschau und Spiele für Kinder geben.

„Wettbewerbe und Leistungsvergleiche sind das Salz in der Suppe der Jugendfeuerwehr“, berichtet Landes-Jugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne. Alle zwei Jahre können sich Gruppen aus allen Bundesländern über die Entscheide auf Kreis-, Landes- und Bundesebene für die Olympiade qualifizieren. Erstmals richtet Schwarzenbeks Feuerwehr für Schleswig-Holstein nun einen Landesentscheid nach den CTIF-Regeln aus. 2013 war der Landesmeister schon einmal in Schwarzenbek ermittelt worden – damals siegte die Jugendfeuerwehr Schwarzenbek.

Der Wettbewerb gliedert sich in eine Feuerwehr-Hindernisübung und einen sportlichen Teil. Die Hindernisübung beinhaltet unter anderem einen simulierten Wassergraben, eine sechs Meter lange Kriechstrecke, eine Hürde und ein Laufbrett. Zudem muss eine Wasserversorgung aufgebaut und ein Zielspritzen gezeigt werden. Am Ende gilt es noch vier feuerwehrtechnische Knoten anzulegen.

Der Sportteil besteht aus einem 400-Meter-Staffellauf, der in neun Abschnitte unterteilt ist, in denen jeweils kleine feuertechnische Handgriffe erledigt werden müssen. Je ein Abschnitt wird von einem Gruppenmitglied durchlaufen.

Tschechne: „Die Kombination beider Teile ist ein Spiegelbild der Anforderungen an jedes Feuerwehrmitglied, die nämlich über Fitness, Koordinationsfähigkeit, schnelle Auffassungsgabe und Teamgeist verfügen müssen.“

 Timo Jann

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