Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg Landesweites Kita-Portal im Netz hilft Eltern bei Suche nach Plätzen
Lokales Lauenburg Landesweites Kita-Portal im Netz hilft Eltern bei Suche nach Plätzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:35 27.05.2016
Rüdiger Jung vom Kreisjugendamt begrüßte die Teilnehmer der Kitaportal-Konferenz in der LG.
Anzeige
Ratzeburg

„Der Kreis Herzogtum Lauenburg würde eine Teilnahme an dem Projekt sehr begrüßen“, erklärte Rüdiger Jung, Fachbereichsleiter Jugend, Familie, Schulen und Soziales in der Kreisverwaltung, in seinem Grußwort an die rund 50 Teilnehmer der Infoveranstaltung über ein landesweites Kita-Portal. Dabei stellte er vor allem die Transparenz für alle Beteiligten sowie die Planungssicherheit sowohl für die Träger als auch für die Nutzer (= Eltern und Kinder) der Kitas heraus.

Zusatz-Infos

Die Profilseiten der einzelnen Einrichtungen enthalten folgende Informationen: Öffnungszeiten, Kontaktdaten, Fotos zu der Einrichtung, angebotene Altersgruppen, aktuelle Platzsituation, beschreibende Texte zur Einrichtung und eine Maske zur Voranmeldung.

Derzeit werden in 124 Kitas im Kreis Herzogtum Lauenburg rund 6850 Kinder betreut: 1439 U3, 5275 Ü3 und 456 Hort-Kinder.

Die gestrige Veranstaltung fand in der Lauenburgischen Gelehrtenschule in Ratzeburg statt. Gäste waren Vertreterinnen und Vertreter einzelner Kindergärten, von Kommunen, Ämtern und Gemeinden, kirchlicher oder anderer Träger sowie Mitglieder des Jugendhilfeausschusses. Eine zweite Regionalkonferenz für eine entsprechende Zielgruppe im Süden des Kreises wird am Donnerstag, 9. Juni, von 14 bis 17 Uhr im Festsaal des Schwarzenbeker Rathauses stattfinden.

Im März dieses Jahres startete in den Kreisen Segeberg, Ostholstein und Stormarn der Pilotbetrieb der landesweiten Kita-Datenbank.

Während des dreimonatigen Pilotbetriebs testeten die beteiligten Kreise sowie die Hansestadt Lübeck mit zwölf Kommunalverwaltungen und vielen örtlichen Kitas (und mittlerweile auch die Kreise Rendsburg-Eckernförde und Pinneberg) die Funktionen der auf kommunaler Initiative entstandenen interaktiven Datenbank, die als „Kita-Portal“ online zugänglich ist. Im Verlauf der Testphase, die seit Februar läuft, wurden in Schleswig-Holstein bislang rund 180 Einrichtungen in das Kita-Portal aufgenommen.

Die Kita-Datenbank ist ein Gemeinschaftsprojekt der kommunalen Landesverbände (Städte- und Gemeindetag), des Sozialministeriums Schleswig-Holstein sowie des unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) und soll insbesondere Familien den Zugang zu den Kindertagesstätten und das Anmeldeverfahren erleichtern. Zugleich bekommen Träger und Kommunen eine verlässlichere Grundlage für die Bedarfsplanung. Dies sei für einen passgenauen Kita-Ausbau notwendig, erläuterten Jorge Herdt (Dataport) und Torsten Hansen (Komfit) in ihrer Live-Präsentation ihren Zuhörern. Das Portal werde davon leben, dass möglichst alle Einrichtungen und Gemeinden mitmachen.

Unter der Internetadresse www.kitaportal-sh.de erhalten Eltern die Möglichkeit, sich die stetig wachsende Anzahl der Einrichtungen innerhalb der landesweiten Kita-Datenbank anzusehen. Über die Eingabe unterschiedlicher Suchkriterien, wie Umkreissuche, Altersgruppen oder der Suchmöglichkeit nach Einrichtungen mit freien Plätzen können die Eltern schnell und bequem die entsprechenden Kita-Einrichtungen finden. Im Suchergebnis werden Krippen, Kitas und Horte aufgeführt und über die Darstellung der Einrichtungen auf einer Karte erhalten die Anwender einen schnellen Eindruck über die Einrichtungen.

 Joachim Strunk

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Konzern setzt im Mehrweg-Bereich künftig auf die Literflasche – deshalb wird Produktionslinie umgebaut – künftig sollen bis zu 1,1 Millionen Flaschen täglich vom Band.

27.05.2016

Der Tote aus dem Möllner Wohnhaus wurde obduziert – bis zum Ergebnis dauert es aber noch. Die Räume in dem Wohnblock sind nach dem Großfeuer bis auf Weiteres nicht nutzbar.

27.05.2016

Land gab 65000 Euro für energetische Sanierung – Neues Zuhause für Spielkreis und Gemeindewehrführer.

26.05.2016
Anzeige