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Lauenburg Landrat sucht eine neue Stimme für den Kreis
Lokales Lauenburg Landrat sucht eine neue Stimme für den Kreis
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10:16 19.05.2016

Der Kreis will künftig verstärkt in seiner Öffentlichkeitsarbeit die sozialen Medien bedienen.

 

Karsten Steffen. Quelle: hm

„Nein, ich werde selbst nicht twittern“, lacht Landrat Christoph Mager auf LN-Anfrage. Aber insgesamt soll sich die Öffentlichkeitsarbeit künftig stärker auf die digitalen sozialen Medien ausrichten.

Dafür sucht der Kreis gegenwärtig eine weibliche oder männliche Kraft, die die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und auch die Position des Persönlichen Referenten des Landrats inne haben soll. Mager:

„Im Moment gehen wir von einer 75-Prozentstelle aus. Ob sich das bewährt, werden wir beobachten und gegebenenfalls anpassen.“ Mager kalkuliert, dass die künftige Kraft mit einem Viertel weniger Arbeitszeit auskommen könnte, weil Karsten Steffen auf seinen neuen Posten die Öffentlichkeitsbereiche Haupt- und Innenausschuss sowie Kreistag mitnimmt.

Steffen erklärte gegenüber den LN, er sei „absolut zufrieden“ mit dieser „Seitwärtsbewegung“ innerhalb seines beruflichen Werdeganges. Er habe die Position des Kreissprechers über 23 Jahre hinweg sehr gern ausgeübt, nun sei der Wechsel in eine andere Aufgabe aber auch eine interessante Herausforderung. Die für den 55-Jährigen Geesthachter allerdings noch einen anderen Effekt mit sich bringt:

Sein kommunalpolitisches Engagement in seiner Heimatstadt steht damit vor dem Ende. Bereits vergangenes Jahr hat Steffen, der erfolglos für die CDU um den Posten des Bürgermeisters kandidiert hatte, seine Funktion als CDU-Fraktionsvorsitzender in der Ratsversammlung aufgegeben. Nun wird er sich wohl ganz aus der aktiven Kommunalpolitik zurückziehen müssen, denn es gibt in seiner künftigen beruflichen Funktion als Leiter der Kommunalaufsicht eine Unvereinbarkeit mit der Funktionsträgerschaft für eine Partei in einem politischen Gremium im selben Kreis. Steffen sieht’s gelassen: „Es läuft wohl darauf hinaus, dass ich aufhöre. Aber ich habe schon bei der Aufgabe des Fraktionsvorsitzes in Geesthacht gemerkt, dass die damit einhergehende Entlastung auch etwas Wohltuendes hat. Das geht nun so weiter – und ist auch ganz schön.“

 wr

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