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Lauenburg Langfristige Schulplanung zäh
Lokales Lauenburg Langfristige Schulplanung zäh
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16:52 30.09.2016
Lauenburger Stadtvertreter: Martin Scharnweber (SPD, links) diskutierte am Tisch der CDU, ob die Weingartenschule umziehen soll. Quelle: sen

Den beiden Lauenburger Schulen geht es eigentlich gut: Sie erfreuen sich steigender Schülerzahlen. Dennoch fehlt ein langfristiges Konzept, wie die Albinus-Gemeinschaftsschule und die Weingartenschule sich in den nächsten Jahren entwickeln sollten. Und es ist unklar, ob das denkmalgeschützte Gebäude der Weingarten-Grundschule aus dem 19. Jahrhundert saniert wird oder die Schule in ein neues Gebäude an anderer Stelle umzieht. Auf konkrete Pläne konnte sich die Stadtvertretung am vergangenen Mittwoch nicht einigen: der Antrag aus SPD-Reihen wurde „ergebnisoffen“ angenommen.

Stattdessen schimpften die Stadtvertreter über die Zurückhaltung der Kreisverwaltung und griffen damit die alte Diskussion von 2012 wieder auf. Damals beschloss der Bildungs- und Kulturausschuss des Kreises Herzogtum Lauenburg, dass die Entwicklungspläne nicht mehr zentral aus Ratzeburg ausgearbeitet werden. Die Planung liegt seither in der Hand des Schulträgers.

„Ich glaube es ist der falsche Weg, dass die Kreisverwaltung sagt, man solle vor Ort ein Schulentwicklungskonzept ausarbeiten“, sagt Jens Meyer (SPD), erster Stadtrat in Lauenburg und gleichzeitig SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag. Auch Christian Stockfisch (CDU) kritisiert: „Die Kreisverwaltung tut nicht ihren Job. Das kann nicht sein.“ Im Kreis Herzogtum Lauenburg gab es 2008 den letzten zentralen Schulentwicklungsplan. Seitdem unterstützt die Kreisverwaltung nur noch.

 sen

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