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Lokales Lauenburg Lauenburg swingt in den Kultursommer
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22:28 09.07.2016
Die Lübecker Swinggruppe aus der Tanzschule Doreen Fiedler bringt bei der Eröffnung des Kultursommers am Künstlerhaus in Lauenburg die Massen in Bewegung. Quelle: Fotos: Grombein

Mitreißender hätten Intendant Frank Düwel und seine vielen Mitstreiter sowie die Stiftung Herzogtum Lauenburg die Eröffnung des Kultursommers am Kanal kaum gestalten können. Beim Swing in der Elbstraße sprang die gute Laune der Tänzer sofort auf hunderte Gäste über. Der alte Motownsong „Dancing in the Street“ wurde vor dem Küstlerhaus real – auch wenn die Lübecker Tanzgruppe um Doreen Fiedler keinen Soul, sondern Swing aufs Parkett – Pardon – aufs Kopfsteinpflaster in der Elbstraße legte. In den kommenden vier Wochen sind 89 Veranstaltungen an 35 Orten zu erleben. 800 Künstler, Schauspieler und Musiker zeigen im südlichsten Kreis des Landes, was sie können.

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Meinhard Füllner, Frank Düwel und Stiftungspräsident Klaus Schlie (v. l.) bei der Eröffnung.

„Am wichtigsten sind diejenigen, die hier in den nächsten Wochen künstlerisch aktiv werden“, sagte Klaus Schlie, Präsident der Stiftung Herzogtum Lauenburg, bei der Eröffnung. Vizepräsident Wolfgang Engelman, Markus Matthießen als Vertreter für Bürgermeister Andreas Thiede sowie Kreispräsident Meinhard Füllner hielten ihre Eröffnungsreden vielleicht deshalb kurz. Nur, um das Mikrofon schnell an den Macher zu übergeben. Frank Düwel gab einen Ausblick auf die Höhepunkte des Kulturfestivals und lobte: „Das Künstlerhaus arbeitet seit 30 Jahren daran, dass Kunst geschaffen wird, indem es Künstlern Raum und Zeit schafft.“

„Die Bedeutung dieses Jubiläums ist einer der Hauptgründe, warum der Kultursommer in diesem Jahr in Lauenburg eröffnet wird“, sagte später am Rande auch der Künstler Manfred Scharfenstein, der bei der Planung des Kultursommers eine wichtige Rolle spielte. Zusammen mit dem Künstler Jan Dietrich aus Hamburg zeigt Scharfenstein auf dem Kirchplatz eine Klaninstallation mit dem Titel „LTE Eden“.

Dabei haben sie diverse Handys in Klangtrichter gesteckt und sie an Gasballons befestigt. Jeder Anruf der Gäste löst einen anderen „Klingelton“ aus. „Die Besucher können den Klang mit ihren Anrufen beeinflussen und immer neu gestalten“, sagt Dietrich.

Der ulkige Herr Huber, der mit seiner Schildkröte umherläuft, belustigte bei schönstem Wetter viele Gäste. Im Künstlerhaus schlenderten Besucher durch die Ausstellung der 30. Stipendiatengeneration, die von der Leiterin Marita Landgraf erläutert wurde. Am Abend gab es ein Konzert mit Stipendiaten in der Osterwoldhalle.

• Das ganze Programm lesen Sie auf www.kultursommer-am-kanal.de

Jubiläum im Künstlerhaus

Kulturstaatssekretär Eberhard Schmidt-Elsaeßer hat gestern dem Künstlerhaus Lauenburg zum 30-jährigen Bestehen gratuliert. Im Rahmen einer Feierstunde lobte er das große ehrenamtliche Engagement von Verein und Vorstand. Seit seiner Gründung habe sich das Künstlerhaus von einer lokalen Förderstätte für Kunst zu einer bedeutenden Kunstfördereinrichtung Schleswig-Holsteins entwickelt und erfahre deutschlandweit und auch international Beachtung. „Im Namen der Landesregierung gratuliere ich Ihnen und all Ihren langjährigen Wegbegleitern sowie den vielen ehrenamtlichen Unterstützern“, sagte Schmidt-Elsaeßer.

Das Künstlerhaus in Lauenburg ermöglicht es jedes Jahr fünf Künstlern, während eines sechsmonatigen Stipendiums im Haus zu leben und zu arbeiten. 150 Stipendiaten kamen in den Jahren zusammen. Nicht zuletzt wegen des Jubiläums wird der Kultursommer in diesem Jahr in Lauenburg eröffnet.

 Florian Grombein

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