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Lauenburg Lauenburg will „Ortskern Oberstadt“ prüfen
Lokales Lauenburg Lauenburg will „Ortskern Oberstadt“ prüfen
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21:22 17.12.2015
Die letzte Sitzung der Stadtvertretung Lauenburg in 2015 mit Bürgervorsteher Bernd Dittmer, Bürgermeister Andreas Thiede und Kämmerer Thomas Burmeister (v.l.) verabschiedete Untersuchungen zum Sanierungsgebiet „Ortskern Oberstadt“. Rechts: Jens Anderson. Quelle: siw

Nach jahrelangen Diskussionen über die Innenstadtentwicklung in Lauenburgs Ortskern Oberstadt war bei Bürgermeister Andreas Thiede und Bauamtsleiter Reinhard Nieberg die Erleichterung zu spüren. In der Sitzung der Stadtvertretung in der Albinus-Gemeinschaftsschule wurde endlich ein einstimmiger Beschluss der Stadtvertreter für vorbereitende Untersuchungen zum Sanierungsgebiet „Ortskern Oberstadt“ gefasst. Damit wurde das Gebiet, auf dem sich die Sanierung der Innenstadt konzentrieren soll, eindeutig abgegrenzt. „Die vorbereitenden Untersuchungen bilden die Grundlage für künftige Förderentscheidungen des Programms für Städtebauförderung“, berichtet Reinhard Nieberg. Lauenburg ist bereits 2011 in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen worden. Viele bauliche und städtebauliche Mängel im Ortskern der Oberstadt waren an den damals neuen Bürgermeister Andreas Thiede herangetragen worden. Leerstehende Häuser, Wohnungen und Geschäfte prägten das Bild der Innenstadt. Von 2012 bis 2014 gab es viele Gesprächsrunden mit Bürgern. In einer „Zukunftswerkstatt Oberstadt“ wurden verschiedene Verbesserungsvorschläge für die Innenstadt diskutiert. Neben städtebaulichen Veränderungen standen auch das Verkehrskonzept, Schaffung von Treffpunkten, Verbesserung des Wochenmarktes, Ansiedlung neuer Geschäfte, Kinderspielplätze und Freiräume mit Begrünung zur Diskussion. Ziel der intensiven Gespräche war die Suche nach Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Oberstadt. Der Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern wurde in der Zukunftswerkstatt moderiert vom Institut Raum und Energie, Wedel. Damit wurden die Bedingungen des Städtebauförderungsprogramms zur Bürgerbeteiligung erfüllt. Beteiligungen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange fanden im Juli und August 2015 statt. „Mit der Verabschiedung der vorbereitenden Untersuchungen wurde das künftige Sanierungsgebiet so begrenzt, dass sich die Sanierung zweckmäßig durchführen lässt“, so der Bürgermeister. Insgesamt wird für die Sanierungsmaßnahmen der Oberstadt mit einem Zeitraum von zehn Jahren gerechnet. Die voraussichtlichen Kosten sollen laut Gutachten ungefähr 20,5 Millionen Euro betragen. Der Förderbedarf wird auf ungefähr 11,6 Millionen Euro und andere Finanzierungen auf 8,87 Mio. Euro geschätzt.

Renate Kuhlmann-Wetter

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