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Lauenburg Linau: Spaß garantiert bei „De Liek in‘t Schap“
Lokales Lauenburg Linau: Spaß garantiert bei „De Liek in‘t Schap“
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22:26 28.10.2013
Ein Ehepaar, das sich nicht immer einig ist: Jill Maaß (42) und Andreas Soltau (53). Quelle: hfr/Schülermann

Noch verrät an diesem Sonntag nur ein roter Vorhang, dass in Kürze im Gasthof Zur Billquelle Theater gespielt wird. Hinter der Bühne aber herrscht gespannte Stimmung. Dann ertönt ein Klingeln, und unter tosendem Applaus der rund 165 Gäste beginnt die Premiere von „De Liek in't Schapp“.

„Die Premiere ist für uns immer ein Heimspiel“, sagt Jill Maaß (42). Viele Zuschauer kennen die Schauspieler. Schon, wenn diese mit einer Perücke die Bühne betreten, ernten sie lautes Gelächter und Applaus. Das ist einer der Gründe, weshalb Katrin Sülflohn (37) und ihr Mann Marco (36) jedes Jahr wieder kommen. „Es ist immer sehr lustig“, sagen sie.

Die Geschichte ist zwar einfach, aber gespickt mit vielen Wendungen: Eigentlich möchten Johann Bloedt und Nicola Kraft, gespielt von Andreas Thurbahn (49) und Stefanie Gust (51), nur ein Schäferstündchen halten. Nach und nach treten jedoch immer mehr Charaktere auf — und mit ihnen die Komplikationen, die die Protagonisten zur Verzweiflung und das Publikum zum Lachen bringen. „Es geht alles schief, was schiefgehen kann“, sagt Andreas Soltau (53) vor dem Auftritt. Das Stück von Walter G. Pfaus haben die Schauspieler gemeinsam ausgesucht. „Hauptsache, es ist auf Plattdeutsch. Wir lachen schon, wenn wir das Drehbuch lesen.“ „Letztlich geht es darum, den Zuschauern ein Schmunzeln zu entlocken, und dass sie hier den Alltag vergessen“, ergänzt Jürgen Maaß (51).

Ihr Debüt bei den Laienspielern des Linauer Sportvereins feierte Inga Bauer. Zwar habe die 31-Jährige vorher kein Plattdeutsch gesprochen, jedoch Bühnenerfahrung und sagt: „Es macht einfach Spaß, eine tolle Truppe.“ Rund eineinhalb Stunden dauert die Komödie in drei Akten, die Stimmung im Saal ist ausgelassen. „Wir haben einen guten Abend hier“, sagt der 72-jährige Paul Schulz aus Mölln. Er ist zum ersten Mal in Linau und damit einer der Wenigen, denn das Theater ist mittlerweile fester Bestandteil des Dorfes. „Jedes Jahr denke ich, das war die beste Geschichte, und dann wird sie im Jahr darauf wieder getoppt“, erzählt Svenja Barg (22). Für die Laienspieler steht fest: Die Premiere war ein voller Erfolg, und die Arbeit hat sich wieder gelohnt.

Wer das Stück sehen möchte, hat noch Gelegenheit dazu. Am 3. November um 16 Uhr, am 16. November um 20 Uhr sowie am 17. November um 16 Uhr. Tickets gibt es unter 0 41 54/54 16 und Restkarten an der Abendkasse für sechs Euro.

ln

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