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Lauenburg Linke fordert AKW-Rückbau sofort
Lokales Lauenburg Linke fordert AKW-Rückbau sofort
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20:15 27.04.2016

Vor dem Hintergrund der Jahrestage der verheerenden Reaktorkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima diskutierten Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner im Geesthachter Oberstadttreff auf einer Veranstaltung der Linkspartei über Möglichkeiten und Risiken beim Rückbau von Atomanlagen und beim Umgang mit dem radioaktiven Müll. Im Fokus stand dabei das AKW Krümmel. Volker Hutfils, Kreissprecher der Linken, wies zu Beginn der Veranstaltung darauf hin, dass sich das AKW Krümmel immer noch in einem sogenannten „langfristigen Stillstandsbetrieb“ befände.

Es gäbe zwar einen Stilllegungsantrag vom Betreiber Vattenfall. Unumkehrbar werde eine Stilllegung jedoch erst, wenn die Atomaufsicht eine Rückbaugenehmigung erteilt und der Betreiber diese dann auch annimmt. Hutfils: „Es kann nicht angehen, dass die Atomkonzerne hier auf Zeit spielen und eine theoretisch mögliche Wiederinbetriebnahme der abgeschalteten Schrottreaktoren als Faustpfand im Streit um etwaige Entschädigungszahlungen benutzen.“ Das Atomgesetz müsse dahingehend geändert werden, dass bei einer Beendigung des Leistungsbetriebes automatisch die Betriebsgenehmigung der Anlage erlischt und nach einer angemessenen Frist mit dem Rückbau begonnen werden muss, fordert die Linke.

LN

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