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Lauenburg Mehr Personal für Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals
Lokales Lauenburg Mehr Personal für Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals
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09:55 09.11.2018
Die Kanalbrücke zwischen Büchen und Büchen-Dorf ist seit 25 Jahren halbseitig gesperrt. Quelle: Holger Marohn
Lauenburg

Der geplante Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals erhält einen weiteren Schub. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags am Donnerstag 15 neue Stellen im Bundeshaushalt 2019 für die Ausbauplanungen des Elbe-Lübeck-Kanals beschlossen. Das teilt der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann (CDU) aus Lauenburg, mit.

Planungen für Anbau können beginnen

Die zusätzlichen Stellen werden der bereits bestehenden Projektgruppe für den Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals zugeordnet, die seit 2017 an den Vorarbeiten der Planungen sitzen. Künftig werden damit insgesamt 35 Fachkräfte an den Planungen für den Ausbau des Kanals arbeiten. Die Projektgruppe gehört nach Lauenburg, sitzt bislang aber in Geesthacht.

Mit der Personalaufstockung erhöht sich auch der Druck auf den Bau eines entsprechenden Bürogebäudes in Lauenburg größer. „Jetzt wo wir wissen wie viel Personal an den Planungen für den Ausbau des Kanals dauerhaft arbeiten werden, steht fest wie groß der Bau auf dem Gelände des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes erfolgen muss“, sagt Brackmann. Entsprechendes Baurecht liege vor. Bereits vor 17 Jahren wurde es beim Bau des WSA-Gebäudes am Dornhorster Weg geschaffen. „Deshalb sollte es nun zügig bei Planung und Bau vorangehen“, fordert Norbert Brackmann.

Druck auf das Land wächst

Von den 15 neuen Stellen wird nach Brackmanns Ansicht auch die „halbe Brücke“ bei Büchen über den Elbe-Lübeck-Kanal profitieren, die an die neue Durchfahrtshöhe von 5,25 Meter angepasst werden muss. „Für die Planung und den Bau der Brücke Büchen ist zwar die schleswig-holsteinische Straßenbauverwaltung verantwortlich. Kommt die Ausbauplanung des Kanals nun aber schneller voran, wird der Bund auch frühzeitiger zu dem Punkt kommen, an dem eine Änderung an der Brücke vom Land verlangt wird“, sagt Brackmann.

Hintergrund

Bei den 15 Stellen handelt es sich um Wasserbauingenieure, Vermesser, Bauzeichner und Bautechniker.

Über 838 Millionen Euro sind im Bundesverkehrswegeplan für den Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanal vorgesehen. Der Elbe-Lübeck-Kanal stellt die einzige Verbindung zwischen einem Ostseehafen und dem mitteleuropäischen Binnenwasserstraßennetz dar.

Holger Marohn

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