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Lauenburg Mehr Platz und barrierefrei: KSK feiert Neueröffnung in Mölln
Lokales Lauenburg Mehr Platz und barrierefrei: KSK feiert Neueröffnung in Mölln
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21:13 06.09.2016
Filialleiter Carsten Grünwald (links) und Sparkassen-Vertriebsvorstand Christoph Herbers führten gestern durch die 470 Quadratmeter große, neu gebaute Filiale an der Berliner Straße. Bis auf eine Schranke vor dem Parkplatz und Fahrradständern vor dem Eingang ist sie fertig. Quelle: Fotos: Stefanie Ender

Kurz nach den Sommerferien tummelten sich gestern Vormittag vor allem ältere Menschen in der Eingangshalle der neuen Sparkassenfiliale in der Berliner Straße in Mölln. Etwa ein Jahr dauerte der Neubau. Die alte Filiale an der Stelle wurde abgerissen, die Geschäftsstelle in der Waldstadt geschlossen. Beide werden zusammengelegt und bekommen nun ein größeres und barrierefreies Haus.

Vorstand der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg investiert in den Standort mit behindertengerechtem Neubau und schließt Filiale in der Waldstadt.

Der SB-Bereich ist geräumig und wirkt hell durch die verglasten Wände zu den Besprechungsräumen. Er ist über einen barrierefreien Zugang erreichbar. Ein Behinderten-WC gibt es auch.

Einer der drei Geldautomaten in der Vorhalle ist ein so genanntes Unterfahrmodell. „Dieses Gerät ist so installiert, dass auch Rollstuhlfahrer es bequem bedienen können“, sagt Filialleiter Carsten Grünwald. Anregung dazu gab eine Kundin, die im Rollstuhl sitzt.

„Das neue Gebäude ist mit 470 Quadratmetern Nutzfläche deutlich größer geworden“, sagt Vorstandssekretärin Anne Wohlfahrt. Es verfügt über eine Photovoltaikanlage und statt drei gibt es nun acht Beratungszimmer. „Wir haben hier einen zweckmäßigen Bau ohne große Schnörkel und Extras errichtet“, so Wohlfahrt. Die endgültige Ausgabenberechnung sei noch nicht gemacht worden. „Die Kosten halten sich aber im zivilen Rahmen“, sagt sie.

Die neue Filiale und die Schließung des Standorts Waldstadt stehen im Zeichen des Filialkonzeptes des Sparkassenvorstands. „Wir gehen keinen Schritt in eine andere Richtung“, sagt Christoph Herbers, Vertriebsvorstand der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg.

Mit der Zusammenlegung habe man optimieren wollen. „Unsere Filialen müssen entsprechend frequentiert werden“, sagt er. Durch die vermehrte Nutzung von Onlinebanking kämen prozentual weniger Anwohner persönlich vorbei. „Deshalb reichen nicht mehr nur 2000 Kunden, die in der Umgebung wohnen. Das war früher so.“ Der Standort Berliner Straße wurde wegen der guten Verkehrslage bei der Zusammenlegung der Waldstadt vorgezogen. „Auf dem Weg in die Stadt können hier schnell noch die Bankgeschäfte erledigt werden“, sagt Herbers.

Die Mitarbeiter der beiden Filialen werden weiter beschäftigt. Jene, die vorher in der Berliner Straße gearbeitet haben, bekamen während des Umbaus Büros im Sparkassenhauptgebäude im Bauhof.

Das Filialkonzept der Kreissparkasse

Nach etlichen Schließungen unterhält die lauenburgische Kreissparkasse noch 18 Filialen in den folgenden Orten: in Aumühle, Berkenthin, Börnsen, Breitenfelde, Büchen, Groß Grönau, Krummesse, Lauenburg, Sandesneben, Wentorf, Geesthacht in der Bergedorfer Straße und Geesthacht Oberstadt, Mölln am Bauhof und in der Berliner Straße, Schwarzenbek am Verbrüderungsring und in der Berliner Straße sowie Ratzeburg am Markt und in St. Georgsberg.

Insgesamt 30 Millionen Euro investiert die KSK in ihr Filialkonzept.

Stefanie Ender

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