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Lauenburg Messe in Schwarzenbek ist Publikumsmagnet
Lokales Lauenburg Messe in Schwarzenbek ist Publikumsmagnet
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19:00 13.10.2018
Die Damen vom Inner Wheel Club verkauften Adventskalender für einen guten Zweck. Der Erlös kommt Kindern zu Gute. Quelle: jeb
Schwarzenbek

Die Messe der Wirtschaftlichen Vereinigung Schwarzenbek (WVS) ist längst zu einem Publikumsmagneten in der Europastadt geworden. Die erste Messe fand im Jahr 1979 statt. In diesem Jahr feiern die Macher um den WVS-Vorsitzenden Uwe Krützmann ein kleines Jubiläum: Zum 20. Mal findet diese Veranstaltung statt und zur Eröffnungsfeier am Freitagabend gab sich sogar Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) die Ehre. Auch am heutigen Sonntag haben Besucher noch einmal von 10 bis 18 Uhr Gelegenheit, sich auf dem Gelände an der Buschkoppel zu informieren. Der Eintritt kostet zwei Euro. Jede Eintrittskarte ist auch ein Los, mit dem man attraktive Preise gewinnen kann, unter anderem einen Großbildfernseher oder ein I-Phone X.

Messe in Schwarzenbek

Sonnabend war es dann Kubickis Parteikollege und Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, Heiner Garg, der zu einer Talkrunde nach Schwarzenbek kam. Die Verantwortlichen hatten Garg zu einer Gesprächsrunde mit dem Thema „Kindertagesstätten – Qualität rauf, Kosten runter“ eingeladen. Mit Garg diskutierten Vertreter regionaler Kita-Träger sowie Mitarbeiter der Verwaltung und sprachen dabei Themen wie Qualitätsentwicklung, Entlastung von Bürgern und Kommunen und Deckelung der Beiträge im Bereich von Kindertagesstätten an. „Zu verstehen war Garg kaum, da die Technik irgendwie nicht funktionierte. „Qualität sichern und Qualität verbessern kann man, aber dann schafft man keine Beitragsfreiheit in einer Legislaturperiode“, so Garg. In Niedersachsen seien erste Waldorf-Kindergärten nach der Beitragsfreiheit in die Insolvenz gegangen. Das wolle er in Schleswig-Holstein nicht auch erleben. „Das Geld, das die Landesregierung hier einsetze, ist gutes Geld für die Zukunft unserer Kinder im Land.“

Während auf der Bühne geredet wurde, zogen die Menschen über das 45 000 Quadratmeter große Veranstaltungsgelände und sahen sich die Angebote der Firmen und Vereine auf den 150 Ständen an. Wer Lust hatte, konnte eine Fahrt mit der Feldbahn der Schwarzenbeker Eisenbahnfreunde auf dem Messegelände unternehmen, die extra für dieses Event aufgebaut worden war.

Dem Veranstalter war es wichtig, ein breit gefächertes Themenfeld bei den Diskussionsrunden auf der Bühne zu bieten. So wird es am Sonntag auf der Schwarzenbeker Messe auch wieder zwei Podiumsdiskussionen geben. Über den Klimaschutz wird am heutigen Sonntag, dem zweiten und letzten Messetag, von 11.30 Uhr bis 12.15 Uhr die Schwarzenbeker Klimaschutzmanagerin Kirstin Boltz eine Talkrunde mit Gästen aus dem Bereich „Car-Sharing“, Energieberatung und „Climate Reality“ moderieren. Das Thema Kulturarbeit wird am Sonntag von 14:30 Uhr bis 15:15 Uhr in eine Runde von regionalen Vertretern der Kulturszene besprochen.

Jens Burmester

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