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Lauenburg Millionen-Investitionen im Krankenhaus Reinbek
Lokales Lauenburg Millionen-Investitionen im Krankenhaus Reinbek
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21:20 05.07.2013
Direkt über dem Eingang des St.-Adolf-Stiftes wird die erste Etage der Medizinischen Klinik um 15 Meter nach vorn hinaus gebaut. Quelle: Foto: hfr

Der Ausbau des Reinbeker St.-Adolf-Stiftes geht weiter: Das Kieler Sozialministerium hat zwei Großbaumaßnahmen aus dem Masterplan des Krankenhauses mit einem Investitionsvolumen von 11,5 Millionen Euro in den Finanzplan für Krankenhausbaumaßnahmen des Landes aufgenommen. Über die genaue Höhe der Fördermillionen wird nach Erarbeitung aller Details entschieden.

Erst zu Jahresbeginn hatte das auch von vielen Patienten aus dem Lauenburgischen genutzten St.-Adolf-Stift nach dreijähriger Bauzeit einen OP-Neubau abgeschlossen und im April in Kooperation mit dem Nephrologischen Zentrum Reinbek eine neue Dialysestation in Betrieb genommen. Jetzt hat die Landesregierung mit dem Krankenhaus-Finanzplan des Sozialministeriums die Grundlagen für den Neubau einer zentralen internistischen Notfallaufnahme mit einer intensivmedizinischen Überwachungseinheit (IMC-Station) sowie für den Neubau einer zentralen Sterilisationsanlage mit einer gleichzeitigen Vergrößerung der Intensiv-Behandlungseinheit und des postoperativen Überwachungsraumes anerkannt.

„Unsere langfristig angelegte Unternehmensstrategie hat sich bewährt“, erklärte der Kaufmännische Direktor des St.-Adolf-Stiftes, Lothar Obst aus Mölln. Denn bereits vor drei Jahren hatte er parallel zum OP-Neubau zwei weitere hausinterne Planungsgruppen eingerichtet, die sich einerseits mit dem Notfallmanagement der Medizinischen Klinik und andererseits mit der Sterilgutversorgung und der Behandlung von operierten Patienten im Aufwachraum und der Intensiv-Behandlungseinheit beschäftigten. Daraus formte schließlich das St.-Adolf-Stift seinen „Masterplan 2015 — Krankenhaus-Entwicklungskonzept Reinbek“. Im November 2011 beschloss der Aufsichtsrat des Krankenhausträgers das Konzept, das im März 2012 dann erstmals auch dem Krankenhausreferat des Sozialministeriums vorgestellt wurde. Verbesserungsvorschläge wurden aufgenommen, Einzelheiten verfeinert und schließlich die Detailplanung erarbeitet.

„Die Detailarbeit geht jetzt erst richtig los“, erläutert Lothar Obst die nächsten Planungsschritte, die über die Genehmigung der Raumprogramme, die genaue Festsetzung der förderungsfähigen Landeszuschüsse bis hin zur die Erarbeitung der Bauanträge und den öffentlichen Ausschreibungen reichen. „Vor uns liegt ein strammes Programm mit viel Arbeit und einem großen Abstimmungsbedarf. Aber dafür wird die qualitative Versorgung unserer Patienten mit zukunftsweisenden Entwicklungschancen belohnt“, sagt Obst.

Neue Notfallaufnahme auf der Nordseite
Zwei millionenschwere Neubauten plant das Krankenhaus in Reinbek. Die neue zentrale internistische Notfallaufnahme auf der Nordseite des Klinikums verfügt über neun Einzel-, Aufnahme- und Behandlungsplätze mit einer angeschlossenen Intermediate-Care-Einheit (IMC) mit acht Betten. Mit dem neuen Konzept verfolgt das St. Adolf-Stift die räumliche Trennung von Intensivüberwachungs- und Intensivbehandlungspatienten. Schon im November 2012 genehmigte das Sozialministerium drei zusätzliche Intensiv-Behandlungsbetten auf der derzeitigen Intensivstation im Erdgeschoss. Damit wird das Krankenhaus neben diesen vorhandenen 15 Intensivbehandlungsplätzen („Intensivstation“ im EG) über neue acht IMC-Intensivüberwachungsbetten verfügen. Der neue Baukörper entsteht durch die Überbauung der Eingangshalle auf der Nordseite, so dass das St. Adolf-Stift auch eine neue, abschließende architektonische Fassadengestaltung erhalten wird.

Die neue zentrale Sterilisationsanlage (ZSVA) entsteht am südlichen Gebäudetrakt in Verlängerung der gerade neu gebauten ambulanten und stationären Operationsabteilungen. Daran schließt sich ein neuer insgesamt 15 Betten umfassender Aufwachraum an, in dem Patienten nach der Operation überwacht werden.

LN

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