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Lauenburg Mit Geschick auf den Ernstfall vorbereitet
Lokales Lauenburg Mit Geschick auf den Ernstfall vorbereitet
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21:16 10.09.2013
Das Team des späteren Siegers bei den mittleren Fahrzeugen, die Feuerwehr Bröthen, beim Geschicklichkeitsfahren. Quelle: Foto: Timo Jann

Immer engere Straßen in Neubaugebieten, zugeparkte Flächen in den Innenstädten — häufig haben es Feuerwehrleute im Lauenburgischen schwer, schnell an den Einsatzort zu kommen. „Da sind gute Kenntnisse von Fahrer und Besatzung gefragt, um schnell das Ziel zu erreichen“, sagt Jürgen Lempges, der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Büchen. Im Auftrag des Kreisfeuerwehrverbandes organisierte er mit 20 Helfern das traditionelle Geschicklichkeitsfahren auf dem Übungsplatz der Bundespolizei in Büchen.

„Hier haben die Feuerwehrleute die Möglichkeit, ungestört Fahrübungen absolvieren zu können“, sagte Lempges. Auch Teilnehmer des Technischen Hilfswerks (THW) und der Bundespolizei (mit einem Wasserwerfer) waren am Start. Unter anderem musste — allein nach den Handzeichen eines Einweisers — ein mit Pylonen markierter Fahrweg rückwärts gemeistert werden. Die Außenspiegel der Löschfahrzeuge waren mit Tüchern abgedeckt, damit der Fahrer nicht in die Spiegel schauen konnte. An einer anderen Station mussten die beiden Beifahrer eine Durchfahrt in der Breite und der Höhe so einstellen, dass der Fahrer das Fahrzeug noch hindurch manövrieren konnte. Außerdem galt es, Kenntnisse im Löschen und der Geräte unter Beweis zu stellen.

Es gab auch einen Preis für das älteste Fahrzeug zu gewinnen
Bei den Kleinfahrzeugen siegte Sierksrade1 vor Bröthen2 und Sierksrade2, bei den mittleren Fahrzeugen gewann Bröthen1 vor Gülzow und Klein Pampau, bei den Großfahrzeugen sicherte sich das Team aus Geesthacht den Sieg vor den Mitbewerbern aus Ratzeburg und Gudow.

Bei den Gästen gewann der Löschzug Gefahrgut vor dem THW Ratzeburg und der Bundespolizei, bei den Jugendwehren (mit einem Betreuer als Fahrer) setzte sich Klein Pampau gegen Elmenhorst1 und Elmenhorst2 durch.


Den Sonderpreis für das älteste Fahrzeug bekam die Feuerwehr Gülzow für ihr Löschfahrzeug aus dem Jahre 1966.

Timo Jann

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