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Lauenburg Mit allen Sinnen den Wald erleben
Lokales Lauenburg Mit allen Sinnen den Wald erleben
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20:33 04.08.2015
Revierförster Jan Stäcker hat den Waldsinnespfad in Niendorf (Stecknitz) ins Leben gerufen. Die Fühlkästen sind neu. Quelle: Philip Schülermann

Ein Waldsinnespfad macht viel Arbeit, aber die lohnt sich. „Alle Schilder wurden abgebaut, die Schrift ausgefräst und das Holz neu gestrichen“, berichtet Revierförster Jan Stäcker, der den Pfad 2003 in Niendorf ins Leben gerufen hat. Seither wurde er immer wieder erweitert. Links und rechts des Weges stehen Fühlkästen, in denen Kinder Dinge ertasten können, die typisch für einen Wald sind, Schilder mit Wissenswertem und Nistkästen hoch oben an den Bäumen — gut getarnt und nur auf den zweiten Blick zu erkennen. In Niendorf können Kinder „Wald mit allen Sinnen erleben“, sagt Stäcker. Dichter komme man nicht an die Natur. Kinder wie der sechsjährige Finn lernen im Wald, welche Tiere in ihm leben und was für Bäume es gibt.

Zum Waldsinnespfad gehört auch ein Wildbienenstand. Dort erklärt Imker Johann-Friedrich Steffen alles rund um die Insekten. „Es gibt hier ein umfassendes Input“, sagt Förster Stäcker. Für die Instandhaltung sorgen die Rentner Karl-Heinz Divscherl, Lutz Kottlick und Anton Elsing — „für die Kinder“, wie sie sagen. Und natürlich mache ihnen die handwerkliche Arbeit in der Natur Spaß, berichten sie. Dass die Schilder wieder gut zu lesen sind, ist der Verdienst der „Uhlenkieker“ des Lebenshilfewerks Herzogtum Lauenburg. Sie haben den Schriftzug „Waldsinnespfad“ in die Wegweiser gefräst und mit neuer Farbe versehen. Vor allem der Kindergarten St. Anton nutzt den Pfad für seine wöchentlichen Waldspaziergänge. Offen ist er aber für alle.

phs

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