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Lauenburg Mölln plant Bestandsaufnahme in Sachen Sport
Lokales Lauenburg Mölln plant Bestandsaufnahme in Sachen Sport
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15:58 30.10.2018
Sozialausschuss der Stadt Mölln am 29. November 2018. Quelle: Grombein, Florian
Mölln

Die Politik hat in Mölln erste Schritte auf dem Weg zu einem integrierten Sportentwicklungsplan eingeleitet. Die Verwaltung soll ausloten, welche Fördermittel für das Projekt in Aussicht stehen. Außerdem soll ein Kostenrahmen ermittelt werden. Für das Projekt werden 8000 Euro in den Nachtragshaushalt eingestellt. Damit folgten die Mitglieder des Sozialausschusses einem Antrag der CDU-Fraktion.

„Die Festlegung der Fakten ist kein Problem. Man muss diese jedoch vor allem auswerten“, gab Lars Frank, zuständiger Verwaltungsbeamter, zu bedenken. Er reagierte dabei auf die Frage n eines Ratsherren, warum der Plan von einem Planungsbüro und nicht von der Verwaltung selbst erstellt werden sollte. Es gehe darum eine genaue Analyse zu erstellen, so Frank. Dabei müssten etwa demografische Größen und die Infrastruktur berücksichtigt werden, so Frank. Es sei nicht mehr in diesem Jahr damit zu rechnen, dass ein integrativer Sportentwicklungsplan noch in diesem Jahr Fahrt aufnehme. Wenn ein Angebot eingefordert werde, dann sei man sehr schnell in der Leistungsvergabe.

Beschränkung auf Gebäude nicht ausreichend Hans-Joachim Grätsch und seine Kollegen von der SPD forderten, den Antrag noch einmal zur Beratung in die Fraktionen zurückzuziehen. Zunächst müsste der Kostenrahmen ermittelt werden. Die CDU hatte das Thema bereits vor einigen Monaten ins Gespräch gebracht. Damals jedoch war lediglich die Rede von einem Sportstättenentwicklungsplanes. Gegen eine Beschränkung auf die bloßen Gebäude und Orte hatte unter anderem die Möllner Sportvereinigung Bedenken geäußert und einen Sportentwicklungsplan gefordert. MSV-Geschäftsführer Dennis Bluhm verfolgte die Sitzung im Zuschauerraum.

Allerdings müssen sich die Möllner Politiker beeilen. Für die bereits rund 12,5 Millionen Euro an Fördergeldern des kommenden Jahres müssen die Kommunen sich bis Ende Dezember 2018 bewerben. Das Landesinnenministerium wird erneut Sportanlagen in den Kommunen mit Mitteln aus dem Sondervermögen „IMPULS“ fördern. Neben der Förderung für die Sanierung von Laufbahnen und Spielfeldern können sich Bewerber auch um Unterstützung für Schwimmsportstätten und erstmals auch Ein- oder Zweifeldhallen bewerben. Die Kommunen erhalten unter anderem Mittel für die Modernisierung und Sanierung von Laufbahnen und Spielfeldern. Die Förderquote der einzelnen Maßnahmen betrage maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten, höchstens jedoch 250 000 Euro.

Die Verwaltung plante auch die Selbsthilfeorganisation Kibis wie im vergangenen Jahr mit 1000 Euro im Haushalt zu fördern. Rosemarie Büttner (FRW) forderte jedoch mehr Unterstützung. Die kreisweiten Angebote von Kibis würden von sehr vielen Möllnern wahrgenommen. Der Vorschlag der Verwaltung bekam keine Mehrheit. Dafür stimmte das Gremium der Erhöhung auf 1500 Euro zu. Dieter Ruhland (FDP) gab sich gewohnt kritisch: „Wir lassen uns an der Nase herumführen.“ Kibis habe zum wiederholten Mal keinen Kosten- und Finanzierungsplan vorgelegt. Auch zwei Finanzkostenzuschüsse für Freie die Schule Mölln wurde in der Sitzung genehmigt.

Florian Grombein

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