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Lauenburg Möllner Förderzentren haben neue Schulleiter
Lokales Lauenburg Möllner Förderzentren haben neue Schulleiter
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21:26 14.06.2016
Neue Aufgabe für Sonderpädagogen: Kirsten Böttcher-Blank (l.) leitet die Astrid-Lindgren-Schule, Martin Huneke die Schule Steinfeld. Quelle: Grombein

Im Zuge der groß angelegten Reform des Schulsystems in Schleswig-Holstein war die Zukunft vieler Sonderschulen gefährdet. Auch in Mölln war diese Lage spürbar. Die Schulleiter des städtischen Förderzentrums Astrid-Lidgren-Schule und der kreiseigenen Schule Steinfeld für Kinder mit geistigen Behinderungen geben nun Entwarnung. Kirsten Böttcher-Blank (53) ist seit 1. Mai Schulleiterin der Astrid-Lindgren-Schule. Sie folgt auf Martin Huneke (55), der seit Kurzem die Schule Steinfeld leitet und Hannelore Preuninger in dieser Position ablöste.

„Im Bereich der Sonderpädagogik haben wir wilde Jahre erlebt.“Martin Huneke, Schulleiter

„Wir arbeiten gemeinsam für Kinder mit Handicap in der Region“, betonte Huneke und bedachte seine Kollegin Kirsten Böttcher-Blank mit einem Lächeln. Der 55-Jährige war bereits von 1989 bis 1996 an der Schule Steinfeld als Sonderschulpädagoge tätig. Später stand er dann an der Spitze der Astrid-Lindgren-Schule. „Im Bereich der Sonderpädagogik haben wir wilde Jahre erlebt. Jetzt ist wieder Ruhe eingekehrt“, sagt Huneke. Mittlerweile fände man sehr gute Bedingungen vor. Die Schule Steinfeld wächst. Die Zahl der Schüler steigt stetig an. Im Augenblick sind 120 Kinder am Förderzentrum mit Schwerpunkt geistige Entwicklung. Zuletzt hatte der Kreissozialausschuss die Erweiterung abgelehnt.

„Ich bin aber guter Hoffnung, dass wir mehr Räumlichkeiten bekommen“, erklärte Huneke. Es gehe aus seiner Sicht gar nicht um die Frage, ob neue Räumlichkeiten geschaffen werden müssten, sondern darum, welche Art von Räumen nötig seien. Am 5. Juli wird das Thema im Kreissozialausschuss erneut auf der Agenda stehen.

„Die Schulaufsicht verlangt von mir, dass wir das Profil der Astrid-Lingern-Schule schärfen. Die Kooperation mit der Behörde ist sehr gut“, berichtete Kirsten Böttcher-Blank. Die 53-Jährige arbeitete auch als Sonderpädagogin in Schwarzenbek und Ratzeburg. Die Astrid-Lindgren-Schule sei bereits ein eigenständiges Förderzentrum. Ziel sei es jedoch, moderner zu werden. Sprache, emotionale und soziale Entwicklung stehen im Fokus. 138 Schüler mit sonderpädagogischem Bedarf werden integrativ beschult. Kooperationen gibt es sowohl mit den Gymnasien als auch mit den Gemeinschafts- und Grundschulen.

 Florian Grombein

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