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Lauenburg Möllner Tourismusboom hält an: Wachstum schon im fünften Jahr
Lokales Lauenburg Möllner Tourismusboom hält an: Wachstum schon im fünften Jahr
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09:07 23.02.2016
Treue Mölln-Touristen: Brigitta und Helge Nilsson aus Staffansdorp bei Malmö aus Schweden kommen seit über 15 Jahren im Sommer nach Mölln, um im Grambeker GC Golf zu spielen. Quelle: Florian Grombein

 Das geht aus der jetzt veröffentlichten Landesstatistik hervor. Der positive Tourismustrend hält damit auch im fünften Jahr in Folge an. Doch auch andere Städte im Kreis hatten Grund zur Freude.

Gästestatistik

640 168 Übernachtungen gab es 2015 im Kreis. Das ist ein Wachstum von 2,1 Prozent. Diese verteilen sich auf Mölln (219480), Ratzeburg (139 639), Lauenburg (46415), Geesthacht (44912), Schwarzenbek (19337), Salem (14538), Bäk (12745), Gudow (10758), Seedorf (9992) und Berkenthin (6343).

Die Aufenthaltsdauer betrug 2015 durchschnittlich 5 Tage.

Für Möllns Tourismuschef Jochen Buchholz ist der Aufwärtstrend die Folge einer konsequent umgesetzten Strategie. „Konsequent wurde in den letzten Jahren an der verbesserten Außendarstellung der Eulenspiegelstadt Mölln gearbeitet“, sagt Buchholz. Die infrastrukturellen touristischen Maßnahmen, wie die Eröffnung des Uhlenkolkes 2012 und die umfassende Sanierung des Kurparks 2011, hätten die bereits gute touristische Basis weiter positiv aufgewertet. „Ein neues frisches Design für die Außenvermarktung, eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Dachorganisation HLMS und den touristischen Leistungsträgern, die Verlegung der Tourist-Information in das Historische Rathaus und die Überarbeitung der Veranstaltungskonzepte bilden weitere Bausteine für die erfreuliche Entwicklung“, sagt Buchholz.

Mölln bleibt damit weiter der Touristische Hauptort des Kreises. Mehr als jede dritte der 640168 Übernachtungen im Kreis fand danach in einem Möllner Beherbergungsbetrieb statt. Mit seinem Wachstum von 2,6 Prozent liegt Mölln deutlich über dem Kreisdurchschnitt vom 1,1 Prozent. Aber auch die anderen Tourismusstädte konnten Zuwächse verzeichnen. In Ratzeburg wurde 139639 (+ 3,5 Prozent) mal übernachtet, in Lauenburg 46415 (+ 2,9 Prozent) mal. Geesthacht hingegen musste einen Rückgang von 2,3 Prozent auf 44912 Übernachtungen verzeichnen. Grundlage für Möllns Spitzenposition sind auch die Rehakliniken. Das wirkt sich auch auf die hohe überdurchschnittliche Aufenthaltsdauer von 5,2 Tagen (Kreisdurchschnitt 3,1) aus.

„Mit diesem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein“, sagt auch Kreistourismuschef Günter Schmidt. „Schon 2014 war ein Rekordjahr. Das haben wir noch einmal getoppt“, sagt Schmidt. Und das, obwohl die Reisefreudigkeit in Deutschland insgesamt rückläufig sei. In Ratzeburg hätten sich im vergangenen Jahr die Eröffnung der neuen Jugendherberge und die Neuerungen im Hotel Seehof bemerkbar gemacht“, sagt Schmidt.

Holger Marohn

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