Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg Mörderische Unterhaltung zum 4-Gang-Menü
Lokales Lauenburg Mörderische Unterhaltung zum 4-Gang-Menü
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:21 30.12.2017
Gut aufpassen. Nerven bewahren. Richtig kombinieren und den Mörder erraten: Spannende Mörderjagd beim Dinner. Quelle: Foto: Dinnerkrimi/hfr

DinnerKrimi zeigt spannende Kriminalkomödien, die jeweils von einem ausgesuchten 4-Gang-Menü umrahmt werden“, erklärt Nathalie Leuerer. In mehr als 180 Spielorten im gesamten Bundesgebiet können, wie die Pressefrau des Unternehmens aufzählt, die Gäste aus elf Krimis den passenden Mord für ihren Geschmack wählen. Im Ratzeburger Seehof ist es „Der letzte Schrei. Ein Mord nach Maß“ von Pia Thimon.

Zum Inhalt: Die Londoner Fashion Week steht vor der Tür, die Welt der Modemacher steht Kopf. Im Modehaus Claire Lindan in der Carnaby Street herrscht hektisches Treiben. Es gilt, einen Ruf zu wahren:

Die CLL (Fashion to die for!) ist eines der edelsten Modehäuser in England, die Modelle sind heiß begehrt. Zu heiß, offenbar, denn ausgerechnet jetzt verschwinden die Schnittmuster zur aktuellen Kollektion.

Modemacherin Claire Lindan hat einen Geistesblitz: Sie lässt eine Streetwear-Kollektion unbekannter Designer zusammenstellen, die im CLL Modehaus präsentiert werden. Das beste Modell des Abends soll mit dem „Silbernen Lindan Blatt“, einem von Claire gestifteten Designer-Preis, ausgezeichnet werden.

So weit, so gut – die Idee wird von der Szene gut angenommen, viele junge, ehrgeizige Modemacher folgen der Einladung. Aber dann geht alles schief. Claire ist fassungslos, als bei der Modenschau ein Modell nach einem ihrer verschwundenen Entwürfe auftaucht. Und mitten in all dem Chaos wird klar: Mode ist ein mörderisches Geschäft. Der Spruch vom „letzten Schrei“ hat plötzlich eine ganz andere, fürchterliche Bedeutung. Und zu Claires Entsetzen finden sich ihre Gäste plötzlich in einer Mordermittlung wieder.

Dabei muss man erstmal locker bleiben und ungerührt Suppe löffeln! Das Küchenteam im Seehof zeigt sich von seiner kreativsten Seite: Serviert wird ein Menü, das zur Hochspannung passt. Genauso stellen es sich die Veranstalter vom KrimiDinner und Hoteldirektor Philip Grasekamp nämlich vor: Der Abend beginnt in bester Gesellschaft mit harmloser Plauderei bei einem ausgewählten Menü, und dann passiert – ein Mord.

„Plötzlich finden sich alle Anwesenden in einer spannenden Ermittlung wieder und dürfen den Saal erst verlassen, wenn der Täter überführt ist“, sagt Nathalie Leuerer. „Täter und Opfer bewegen sich gleichermaßen unter den Gäste, denn eine Bühne gibt es bei DinnerKrimi nicht.“ Und: Die Mithilfe der Gäste ist gefragt, um den Verbrecher bis zum Dessert dingfest zu machen.

Zum Konzept gehört auch, dass es immer kleine Gastrollen gibt. Beim „letzten Schrei“ zum Beispiel die einer Reporterin, die über den Abend berichtet. „Aber es wird niemand genötigt, keiner, der nicht möchte, bekommt so eine Gastrolle aufgedrückt“, betont Leuerer. Die Pressefrau sagt, sie selber fände es „ganz furchtbar“, plötzlich mitzuspielen, „das ist so gar nicht meins“. Wer dabei sein möchte, sollte übrigens unbedingt zeitig dort sein: „Da beim Einlass auch schon ein bisschen was passiert, lohnt es sich, zumindest Teile davon mitzuerleben.“

Verlosungsaktion

Der letzte Schrei – Ein Mord nach Maß: Dinner und Krimi im Hotel „Der Seehof“, Lüneburger Damm, Ratzeburg.

Termin: Sonnabend, 27. Januar, 19.30 Uhr, Einlass: 19 Uhr. 75 Euro inklusive DinnerKrimi, Aperitif und 4-Gang- Menü.

Info und Vorverkauf: Seehof, 04541/860101

Wir verlosen zwei Tickets. Preisfrage: In welcher Stadt spielt das Theaterstück „Der letzte Schrei“?

Einsendeschluss ist der 2. Januar, 22 Uhr.

Mitmachen: Email an dorothea.baumm @ln-luebeck.de

Dorothea Baumm

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

„Ein Arbeitsplatz in der Industrie mit entsprechend guten Verdienstmöglichkeiten ist immer in Sichtweite“, so Fachgruppensprecher Axel Neumann, und meint damit die ...

30.12.2017

Nichts ist so alt wie Zeitung von gestern, sagt man. Dabei würde der Satz „Nichts ist so alt wie manche angeblich aktuelle Meldung im Internet“ die Sache viel eher treffen. Zum Jahreswechsel haben die LN auf Lauenburgischen Seiten im Netz gestöbert.

30.12.2017

Cleverer Schachzug oder klassisches Eigentor? Die Politik hat einstimmig beschlossen, jegliche Änderung am Bebauungsplan (B-Plan) für das 22 Hektar große Areal der ehemaligen Teppichfabrik auszuschließen, sollte dort beim Kauf ein Investor und nicht die Stadt zum Zuge kommen.

30.12.2017
Anzeige