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Lauenburg Morgen das erste Mal zur Bundestagswahl
Lokales Lauenburg Morgen das erste Mal zur Bundestagswahl
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21:16 20.09.2013

Es ist für sie das erste Mal, dass sie mitentscheiden dürfen. Für viele junge Menschen im Kreis ist die Wahl eine persönliche Premiere, denn sie sind Erstwähler. Aber wollen sie ihr neu erworbenes demokratisches Recht morgen auch wahrnehmen?

„Natürlich müssen wir unsere Stimme abgeben, sonst dürfen wir uns nachher auch nicht beschweren, wenn uns etwas nicht passt“, sagt Robin Ryder (18). Zustimmendes Gemurmel von seinen Kumpels. „Ja, jede Stimme zählt“, ruft Dominique Aschberg (18) begeistert. Die Jungs von der Kraftfahrzeug-Mechatroniker-Klasse des Berufsbildungszentrum Möllns (BBZ) sind sich einig: Morgen zur Wahl zu gehen, ist Pflicht. Alexander Abel freut sich schon sehr auf sein erstes Wahlerlebnis: „Es ist toll, endlich mitentscheiden zu dürfen“, sagt der 19-Jährige. Was sie wählen, wollen die Jungs natürlich nicht verraten, schließlich sei das geheim.

Doch einige junge Menschen sind sogar schon vor ihrer ersten Wahl von den Parteien enttäuscht. Jonas Weluda (19) fühlt sich von keiner der Parteien wirklich angesprochen. „Die Parteien könnten deutlich mehr für die Erstwähler machen“, sagt auch Lara Lucassen (18).

Doch nicht nur die jungen Wähler bereiten sich auf die Wahl vor, auch der Parteien-Nachwuchs geht in den Endspurt beim Kampf um die begehrten Stimmen. Die jungen Parteimitglieder haben vor allem im Straßenwahlkampf die letzten Wochen versucht, Wähler durch direktes Ansprechen zu überzeugen. „Wir wollen heute nochmal alles mobilisieren und sind im ganzen Kreis aktiv“, erklärt Florian Koch (24) von den jungen Liberalen. Außerdem wurden auch fleißig die Aufkleber mit der Aufschrift „Zweitstimme FDP“auf Plakate geklebt. Die Vorsitzende der jungen Union, Henrike Biebow (24), kommt für den Wahlkampf extra aus Sachsen, um den CDU-Stand zu unterstützen. „Wir stehen nicht nur am Stand, sondern gehen gezielt auf junge Leute zu“, erklärt die Studentin. Auch auf Facebook habe die junge Union reichlich Werbung für ihre Partei gemacht.

Die Jusos und die jungen Grünen haben eifrig beim Plakatieren geholfen und unzählige Flyer verteilt. Die Grünen-Nachwuchsorganisation hat auch eine Aktion gestartet, bei der sich die jungen Parteianhänger als Hühner verkleidet haben, um die Massentierhaltung anzuprangern. Natürlich waren die jungen Parteimitglieder auch bei Wahlkampfveranstaltungen und Podiumsdiskussionen präsent, um ihre Kandidaten zu unterstützen. Die jungen Liberalen, Grünen und die Union haben bundesweite Bustouren unternommen. Ob sich der große Einsatz gelohnt hat, wird sich morgen zeigen.

Alessandra Röder

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