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Lauenburg Museums-Netzwerk ist ein Erfolg
Lokales Lauenburg Museums-Netzwerk ist ein Erfolg
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18:13 06.06.2017

Die Lauenburger Initiative „European Network of River-Museen“ (Europäisches Netzwerk der Flussmuseen) hat sich zur Erfolgsgeschichte entwickelt. „Flüsse verbinden Menschen und Länder. Da bietet es sich doch an, dass auch internationale Museen, die sich mit der Geschichte der großen Ströme befassen, ihre Erfahrungen untereinander austauschen“, erklärt Werner Hinsch, der Leiter des Lauenburger Elbschifffahrtsarchivs. Mit fünf Institutionen gestartet, waren zuletzt bereits 31 Vertreter von 17 Institutionen an dem Treffen beteiligt.

Werner Hinsch hatte die Idee für die europäische Zusammenarbeit der Fluss-Museen. Quelle: Foto: Timo Jann

Der Grundstein für die europaweite Vernetzung wurde 2014 im polnischen Gdansk gelegt: Beim Kongress der Flussmuseen hatten Hinsch und Markus Reich, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Lauenburger Elbschifffahrtsmuseums, die Experten nach Lauenburg eingeladen. Ziel ist eine für alle Museen gewinnbringende Zusammenarbeit. „Wir wollen einen engen Austausch pflegen, Finanzmittel gemeinsam einwerben und uns vernetzen, um die einzelnen Partner zu stärken“, erklärt Hinsch seine Idee hinter dem Museums-Netzwerk. „Auch im Zeitalter moderner Kommunikationstechniken ist es unser Ziel, die Entwicklung von Ideen, den Erfahrungsaustausch sowie die Vermittlung und Erstellung übergreifender Projekte und Ausstellungen durch persönliches Kennenlernen der Mitarbeiter untereinander zu erleichtern.“

Viele maritime Museen betreiben – wie mit dem „Kaiser Wilhelm“ in Lauenburg – historische Schiffe. Hier könne man nicht nur Erfahrungen zur denkmalgerechten Reparatur austauschen, sondern sich gegebenenfalls auch mal mit Ersatzteilen aushelfen, so die Idee. Reich sieht eine weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit, gerade auch auf touristischer Ebene: „Alte Schleusen oder historische Hebewerke gibt es in vielen Regionen Europas. Eine Vernetzung dieser technischen Attraktionen ließe sich gut vermarkten.“

Vom 4. bis 6. September trifft sich das Netzwerk in Wien im Technikmuseum. „Die Zusammenarbeit wird weiter wachsen“, sagt Werner Hinsch.

tja

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