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Lauenburg Music in School: Ein Projekt, das Schule machen könnte
Lokales Lauenburg Music in School: Ein Projekt, das Schule machen könnte
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21:52 07.02.2018
Mark Bloemeke an der Gitarre (re.) und David Hinze am Bass vom Trio „Doctor Love Power“ spielten die ersten fünf Titel alleine. Quelle: Foto: Jens Burmester
Sandesneben

Initiiert wurde das Projekt von Musiker Christian Behrendt aus Schönberg, der als Drummer zu der Band gehört und selbst zwei Kinder an der Schule hat.

„Mein Vorschlag zu diesem Projekt fand sowohl bei der Schulleitung als auch beim Lehrerkollegium schnell die Zustimmung“, erklärte Behrendt. „Die Schüler sollen Musik live erleben, nicht immer nur aus dem Radio, von der CD oder im Fernsehen. Nicht jeder Schüler hat die Möglichkeit, Konzerte zu besuchen“, so Behrendt weiter. Schüler kämen nicht oder nur im Schulunterricht für eine Stunde in der Woche mit Musik in Berührung. Dabei bleibe es häufig, denn viele Eltern seien nicht musikalisch und könnten das Interesse ihrer Kinder oftmals nicht nachvollziehen, oder seien finanziell nicht in der Lage, ihren Kindern Musikunterricht zu finanzieren. Durch die Musik entdeckten viele Schüler durchaus kreative Seiten an sich und er könne sich vorstellen, dass daraus sogar eine Schülerband entstehen könne, erklärte Behrendt.

Dieses Projekt, das jetzt am Sandesnebener Schulzentrum angestoßen wurde, könnte auch an anderen Schulen im Kreis oder sogar über die Grenzen des Kreises hinaus im wahrsten Sinne des Wortes Schule machen. Für Sandesneben hatte Behrendt sogar Sponsoren wie die Gemeinde Nusse oder die Vereinigten Stadtwerke geworben. Und jeder Schüler zahlte für das einstündige Konzert einen Euro. „Wir werden das an unserer Schule am 21. November noch einmal wiederholen“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Christine Hoppe-Rebling. Dann soll das „Duo Urban Beach“ den live-Part übernehmen. „Der Anfang war gut. Für das nächste Mal im November müssen wir noch ein wenig Feintuning machen. Aber das werden wir in aller Ruhe miteinander besprechen“, so Hoppe-Rebling. Auch Initiator Behrendt zeigte sich am Ende zufrieden: „Wir wollten mit diesem Projekt Ideen geben, wollten zeigen, was alles geht. Vielleicht entsteht hier ja eine Musik-AG oder sogar eine Schülerband.“

 jeb

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