Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg Musik, Kunst und Theater: Kultursommer in Startlöchern
Lokales Lauenburg Musik, Kunst und Theater: Kultursommer in Startlöchern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:37 07.07.2016
Der Kultursommer für Kinder beginnt mit dem Musical „Ein Fruchtzwerg mit Friedenspfeife“. Es spielen und musizieren die Kids des Musicalensembles aus der Grundschule Grönwohld. Quelle: Walzel/hfr

Hand in Hand mit dem Künstlerhaus Lauenburg geht am 9. Juli der 11. Kultursommer am Kanal an den Start. Die internationale Stipendiatenstätte, ein Zentrum zeitgenössischer junger Künste in Schleswig-Holstein, feiert mit dem gemeinsamen Auftakt ihr 30-jähriges Bestehen. „Aus dem Nichts ins Glück“ ist das Motto des vierwöchigen Festivals, an dem sich bis zum 8. August Gastgeber und Mitwirkende in 39 Orten des Kreises beteiligen.

Zur Galerie
Das Programm in der Eröffnungswoche spielt sich in historischen Städten und malerischen Dörfern sowie mitten im Naturpark ab – Eröffnung Sonnabend auf Kirchplatz in Lauenburg.

Mit mehr als 90 Veranstaltungen werden die Stiftung Herzogtum Lauenburg und Intendant Frank Düwel die Bürger und Gäste überraschen. Unterstützt wird die jährliche Reihe von der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg. Schon der Auftakt und die erste Woche zeigen ihren typischen Charme. Hier eine Auswahl .

Am Eröffnungstag 9. Juli wird die Elbstraße in der Lauenburger Altstadt zur Feierzone und zur Open-Air-Arena für die vielen Spielarten von Kunst und Kultur. Mit gemeinsamem Swingtanz geht es los.

„Ein Erlebnis, das im vorigen Jahr den Gästen beim Fahrrad-Wandertheater viel Freude gemacht hat und das wir gerne mit allen teilen wollen“, erklärt Frank Düwel das Lockermachen vor der Entdeckungsreise durch die Altstadt.

Vier Ausstellungen, Installationen, Live-Performances und Street- art, Musik und Artcaching via Handy oder Smartphone, Literarisches, Rhythmisches und Figurentheater warten auf der Straße, in Häusern, am Kirchplatz und Ruferplatz. Viele ehemalige Stipendiaten wirken mit, kleine und erwachsene Aktive aus der Region präsentieren sich. Langeweile wird kaum aufkommen.

Wer auch noch „Schöner Warten“ möchte, kommt um Karl Gustav Huber mit seiner Schildkröte Winifred nicht herum. Die beiden sind in der Elbstraße oder am Zob (Oberstadt) zu erleben – Figurentheater von hohem Schmunzelreiz. Den Schlusspunkt an diesem Feiertag setzt die Musik: Die ehemaligen Stipendiaten und zeitgenössischen Komponisten Tobias Klich, Cheng-Wen Chen und Noriko Kawakami konzertieren mit eigenen Werken in der Heinrich-Osterwold-Halle – bei ihren Musikperformances sollte man die Augen geöffnet lassen.

Am Wochenende öffnen in Nusse und Klein Zecher die ersten Künstlerinnen ihre Ateliers. Dabei ist auch Ilona Kelling (Malerei) in Berkenthin, die ihren Garten an allen Sonntagendes KulturSommers zur Galerie macht. Der Klang steigt ein: Instrumentalisten und Sänger füllen Kirchenräume mit (nicht nur sakraler) Musik. So locken am 10. Juli drei Konzerte auf dem Land. In Gudow ist Psaltermusik „Wie von Engeln“ zu hören (Ensemble KontraStreich), in Breitenfelde lässt der Posaunenchor „Töne der Hoffnung“ erklingen und in Nusse präsentiert das Ensemble Bell' Isola (Hamburg) Klavier zu vier Händen, Mezzosopran und Rezitation. Das Konzert mit Melodien von Ravel, Debussy und Milhaud steht unter dem Motto „Also spiegle du in Liedern“ (was die Erde Schönstes hat).

In Ritzerau verbindet Gwen Fähser mit ihrer beliebten „Literarischen Kutschfahrt“ Kultur und Wald, eröffnet mit dem Ausflug zugleich ihre eigene kleine Programmreihe zum Kultursommer. Ganz neu in diesem Jahr ist die Kanu-Wander-Theater-Preview im Salemer Gemeindezentrum: Am 10. Juli können Neugierige Szenen aus „Romeo und Julia“ vorab an Land verfolgen.

Am Montag (11. Juli) sind die Kids an der Reihe: Im Wildpark Uhlenkolk (Mölln) wird das Kindermusical „Ein Fruchtzwerg mit Friedenspfeife aufgeführt – eine Geschichte für Grundschüler mit viel Humor, Tanz und Musik zum Thema Glück. Es spielt und musiziert das Musicalensemble der Grundschule Grönwohld in Kooperation mit dem Theater Lübeck.

In Geesthacht lohnt erhöhte Aufmerksamkeit am Mittwoch (13. Juli): Dort können Fahrgäste am Zob noch einmal „Schöner Warten“ mit Herrn Huber und Winifred (14.15 Uhr). Zwei Höhepunkte stehen wie üblich am ersten Freitag im KulturSommer (15. Juli) auf dem Programm – bei beiden dreht sich diesmal alles um die Liebe. Am Schaalseekanal starten die (ausgebuchten) Touren des Kanu-Wander-Theaters, das diesmal eine Eigeninszenierung von „Romeo und Julia“ zeigt.

Das Zugpferd im Süden wird am Abend die junge Bühnenshow „Beat ’n’ Dance“ in Schwarzenbek sein. Alle Klänge, Sprachen und Rhythmen, Rock, Rap und Balladen der rund 60 Talente aus der Region stellen das Motto „Nothing but Love“ in den Mittelpunkt – die Bühne im Rathaus wird Schauplatz starker Emotionen – und nie zuvor wurde so viel getanzt wie diesmal. Die LN Berichten in der Sonntagsausgabe von der Eröffnung.

• Details zu allen Veranstaltungen gibt es im Internet auf

www.kultursommer-am-kanal.de.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige