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Lauenburg Nachbar blockiert Zufahrt: Haus kann nicht aufgebaut werden
Lokales Lauenburg Nachbar blockiert Zufahrt: Haus kann nicht aufgebaut werden
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19:14 20.10.2016
Am 18. Juni wütete ein Großbrand am Verschwisterungsring.

Als ob es nicht schlimm genug war, dass nach einem technischen Defekt bei den Nachbarn auch Carport, Autos und Haus von Familie Bodes am Verschwisterungsring im Juni durch ein Großfeuer zerstört wurden: Jetzt kommen sie nicht zu ihrem teilweise abgebrannten Haus, um es neu aufbauen zu können. Die Nachbarn haben die gemeinsame Zufahrt weggerissen, um ihr eigenes Haus neu aufzubauen, die Baufirma lagert dort Material. Absprachen? Negativ.

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Brigitte Bodes ist entsetzt: Sie kann den Dachstuhl, den Sascha Zaeske fertig hat, nicht aufbauen lassen, weil für die Baustelle ihrer Nachbarn die Zufahrt weggerissen wurde und alles blockiert ist.

Schuppenbrand mit verheerenden Folgen

Am 18. Juni war im Schuppen der Nachbarn von Familie Bodes ein Brand ausgebrochen. Nach Ermittlungen der Polizei aufgrund eines technischen Defekts. Die Flammen erfassten die gemeinsame Carportanlage und griffen von dort aus auf die beiden angebauten Einfamilienhäuser über. Es entstand ein Schaden von 500000 Euro. tja

„Unser Dachstuhl liegt seit zwei Wochen bereit, aber wir können ihn nicht aufbauen, weil unsere Nachbarn entgegen einer früheren Verabredung früher losgelegt haben und wir nicht mehr zu unserem Haus durch kommen“, sagt Brigitte Bodes. Problem: Sie bewohnt das Einfamilienhaus mit Mann und Tochter in zweiter Reihe, hat für die Zufahrt ein Wegerecht. Doch die Nachbarn kümmern sich darum nicht.

„Eine von unserer Rechtsanwältin gesetzte Frist zur Räumung der Blockade und Einrichtung einer Zufahrt für uns ließ man ungeachtet verstreichen“, erklärt Brigitte Bodes. Und so haben die Nachbarn bereits den Keller neu, am Erdgeschoss wird gemauert – während bei Bodes Planen den ausgebrannten Dachstuhl notdürftig abdichten. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, staunt Sascha Zaeske, der den Dachstuhl erneuern will. Nicht nur Material und ein Mörtelsilo stehen ihm im Weg, um seine Baustelle zu erreichen. Die Zufahrt ist vollkommen unbefestigt. Jetzt will Zaeske bei der Stadt anfragen, ob ein Telekran auf dem Verschwisterungsring aufgestellt werden darf, um die Dachbalken über die vordere Baustelle hinweg in die zweite Reihe heben zu können. „Es wird ja Zeit, der Winter naht, das Dach muss doch dicht werden, damit der Innenausbau starten kann“, sagt Zaeske.

Timo Jann

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