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Lauenburg Nachweis von Faulbrut in einem Bienenstand in Steinburg
Lokales Lauenburg Nachweis von Faulbrut in einem Bienenstand in Steinburg
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18:18 16.05.2018

Demnach wurde ein Gebiet in einem Umkreis von drei Kilometern um den betroffenen Bienenstand nach der Bienenseuchen-Verordnung zum Sperrbezirk erklärt. In diesem Bereich müssen unter anderem alle Bienenvölker gemeldet und auf Faulbrut untersucht werden. Die bakterielle Bruterkrankung ist nach Kreis-Angaben für ausgewachsene Bienen ungefährlich, vernichtet aber die Bienenbrut, weshalb sie zu den anzeigepflichtigen Tierkrankheiten gehört. Zuletzt hatte es einen Fall in Glinde geben. Bereits im vergangenen Sommer war die Faulbrut immer wieder aufgetreten, unter anderem in Bad Oldesloe. Um die Verbreitung der Seuche zu verhindern, gibt es jeweils Sperrbezirke mit einem Radius von mindestens einem Kilometer. Es dürfen keine neuen Völker in dieses Gebiet gebracht werden, auch dürfen keine aus dem Sperrbezirk entfernt werden. Es kann Monate dauern, bis die Seuche besiegt ist. So lange werden die Völker von Bienenobleuten getestet. Die Völker werden entweder getötet oder „saniert“

– das entscheidet das jeweilige Kreisveterinäramt. In letzterem Fall können die Insekten tagelang nicht zum Futtersammeln nach draußen gelassen werden. „Erwachsenen“ Bienen können die Sporen nicht schaden.

Im Kreis Herzogtum Lauenburg, der direkt an Stormarn grenzt, hatte die Verwaltung wegen der Faulbrut 2015 in Lauenburg, Buchhorst, Krüzen, Lanze und Schnakenbek Bienensperrgebiete ausgerufen.

LN

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