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Lauenburg Neonazi wegen rechter Graffiti im Möllner Gedenkjahr vor Gericht
Lokales Lauenburg Neonazi wegen rechter Graffiti im Möllner Gedenkjahr vor Gericht
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16:55 19.02.2014
Die Lübecker Staatsanwaltschaft hatte für Hinweise eine Belohnung ausgelobt. Jetzt gibt es einen Angeklagten - und die Indizien sprechen gegen ihn. Quelle: hfr
Ratzeburg/Mölln

Ein Neonazi soll in der Halloween-Nacht um den 31. Oktober 2012 rechtsradikale Parolen in der Möllner Innenstadt gesprüht haben. An Wänden von Geschäften, an einem Döner-Imbiss und am Portal des Stadthauses prangten  die Schriftzüge "Nationaler Sozialismus Jetzt" und "Deutschland braucht Dich Werde aktiv".

Ein 26-jähriger Möllner muss sich deswegen seit heute am Amtsgericht Ratzeburg dem Vorwurf der Sachbeschädigung in 21 Fällen stellen. Für viele Möllner steckt dahinter jedoch viel mehr. Die Taten wurden kurz vor dem 20. Jahrestag der Möllner Brandanschläge verübt und kurz vor dem publikumswirksamen Herbstmarkt.

Der Angeklagte machte heute von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Die Ex-Freundin des Angeklagten gab dem 26-Jährigen am ersten Verhandlungstagein Alibi für die Tatzeit. Die Indizien sprechen allerdings gegen den Mann auf der Anklagebank.

 Mehr zum Prozess lesen Sie heute am späten Abend auf LN Online und morgen in den Lübecker Nachrichten.

LN

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