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21:15 31.08.2016
Saskia Rogalla (m.) mit den beiden Auszubildenden Synthia Moldt und Steffen Karl. Rechts Bürgermeister Uwe Möller. Quelle: W. Reichenbächer

Seit 1. August sind Synthia Moldt (21) aus Zarrentin und Steffen Karl (19) aus Bröthen die neuen Auszubildenden in der Büchener Verwaltung. Sie lassen sich in den nächsten drei Jahren zu Verwaltungsfachangestellten ausbilden. Nach drei Wochen ziehen sie ein erstes positives Fazit. „Das ist sogar besser, als ich mir vorgestellt habe“, erklärt Karl.

Bürgermeister Uwe Möller ist froh, zwei engagierte Azubis gefunden zu haben. „Wir müssen uns in den nächsten Jahren auf einige Abgänge durch das Erreichen der Altersgrenze im Amt einstellen, und wollen dem Fachkräftemangel vorbeugen“, so Möller. Dies gelingt aber nicht in allen Bereichen.

Saskia Rogalla, die selber in Büchen ausgebildet wurde, hat die Betreuung der Azubis übernommen. „Wir wollten die Tätigkeit in jüngere Hände geben. Es ist besser, wenn die eigene Ausbildung noch nicht so lange her ist“, erklärt Bürgermeister Möller. Das bestätigt auch Rogalla, die diese Aufgabe gern übernommen hat. Etwa 30 Bewerbungen gab es auf die freien Ausbildungsstellen. Eine Quote, bei der so mancher Handwerksbetrieb neidisch werden würde. Eine Übernahmegarantie gibt es zwar für Moldt und Karls nicht, dies dürfe auch nicht versprochen werden, so Möller, aber gute Chancen für eine Karriere in Büchen seien da.

Während Steffen Karl direkt von der Schule kommt, hat Synthia Moldt vorher noch ein Studium im Wirtschaftsrecht angefangen. „Die Rechtsthemen interessierten mich, aber der Wirtschaftsteil war dann doch nicht so meine Welt“, erklärt Moldt, die derzeit im Bürgerservice untergebracht ist. Bisher entspricht die Ausbildung ihren Vorstellungen. Für Steffen Karl werden diese sogar noch übertroffen.

„Ich habe schon viele Sonderaufgaben bekommen, die sehr interessant sind“, so Karl.

Wer sich für den Beruf des Verwaltungsfachangestellten interessiert, kann sich am 8. September auf der Ausbildungsmesse in Büchen informieren. Dort kann man sich auch über die Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik informieren. Ein Bereich, der Bürgermeister Möller etwas Sorge bereitet. „Wir suchen dort schon länger einen Auszubildenden, finden aber niemanden. Dabei ist dies ein vielseitiger Beruf“, so Möller. Sowohl Technik, Handwerk, Bio und Physik sind dort gefragt.

LN

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