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Lauenburg Neue Einsatzkräfte für die Wehren
Lokales Lauenburg Neue Einsatzkräfte für die Wehren
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21:10 28.06.2013
Von Jens Burmester
Kreisbrandmeister Michael Raddatz (links) gratuliert Amtswehrführer Dieter Stahmer zur Beförderung zum 1. Hauptbrandmeister.
Stubben

Gleich 22 neue Einsatzkräfte der Feuerwehren im Amt Sandersneben/Nusse absolvierten jetzt ihre Abschlussübung. Seit dem Frühjahr kamen an mehreren Tagen die Anwärter der Freiwilligen Feuerwehren unter der Leitung von Thomas Benecke (Bereich Sandesneben) und Reiner Klockmann (Bereich Nusse) zusammen. Unter den „Feuerwehrazubis“ waren auch zwei Frauen, die künftig im Einsatzdienst ihren Mann stehen werden. Allerdings ist jetzt erst Teil eins der Truppmann-Ausbildung abgeschlossen.

Bis die „Neuen“ dann mit in alle Einsätze ziehen dürfen, müssen sie noch den zweiten Teil der Truppmann-Ausbildung in ihren Heimatwehren absolvieren. Im jetzt abgeschlossenen ersten Teil wurden ihnen in 54 Stunden die Grundkenntnisse vermittelt und jeder Anwärter musste zusätzlich einen Erste-Hilfe-Lehrgang von 16 Stunden besuchen. Am Ende stand zunächst eine schriftliche Lernerfolgskontrolle, dann die Abschlussübung mit einem Löschangriff nach der Feuerwehrdienstvorschrift FwDV3 vor den kritischen Augen ihrer Ausbilder. Auch die Amtswehrführung und die Wehrführer der Anwärter waren vor Ort, um sich über den Leistungsstand ihrer neuen Kameraden zu informieren.

Im zweiten Teil der Grundausbildung zum Feuerwehrmann absolvieren die Anwärter noch einmal 80 Stunden in ihrer eigenen Wehr. Acht Stunden davon können sie aber auch auf Amtsebene absolvieren, wenn sie das Angebot annehmen und an einem Sonnabend spezielle Dinge lernen wollen, die nicht in allen Wehren gelehrt und gezeigt werden können. So sollen die Männer und Frauen später in der Lage sein, bei einem größeren Einsatz mit mehreren Feuerwehren auch bei den Kameraden einer anderen Feuerwehr mit eingesetzt werden zu können und auch mit deren Material zu arbeiten. Diesen Ausbildungstag bietet Roland Stahmer von der Feuerwehr Duvensee an.

Wer schon 18 Jahre alt ist, kann dazu schon parallel im Feuerwehrausbildungszentrum an der Kreisfeuerwehrzentrale in Elmenhorst einen technischen Lehrgang besuchen und sich zum Sprechfunker oder zum Maschinisten ausbilden lassen. Nach erfolgreich absolviertem Anwärterjahr werden die bisherigen Feuerwehranwärter dann zum Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau befördert.

Beförderung
Der Amtswehrführer des Amtes Sandesneben/Nusse, Dieter Stahmer (Duvensee), wurde von Kreisbrandmeister Michael Raddatz anlässlich der diesjährigen Abschlussübung zum 1.Hauptbrandmeister befördert. Möglich wurde die Beförderung nach dem Organisationserlass der Feuerwehren, da das Amt nach den neuesten Zahlen des Zensus die dafür erforderliche Einwohnerzahl von mindestens 15 000 Einwohnern erreicht hat. jeb

Jens Burmester

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