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Neue Finanzspritze für den Kultursommer

Mölln Neue Finanzspritze für den Kultursommer

Stiftung Herzogtum Lauenburg bietet Städten und Gemeinden an, mit relativ kleinen Beträgen als Partner in das Großereignis einzusteigen. Programm soll auf noch mehr Orte ausgedehnt werden.

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„Die Stiftung ist bereit, bei gleichbleibender Qualität die Aktivitäten wesentlich zu verstärken.“ Klaus Schlie, Stiftungspräsident

Mölln. Die Stiftung Herzogtum Lauenburg will neue Finanzquellen für ihren jährlichen Kultursommer am Kanal erschließen und das inzwischen weit über die Region hinaus bekannte Großereignis erheblich ausweiten. Möglich werden soll das durch Anteilsbeteiligungen für die lauenburgischen Städte und Dörfer. Mit Hilfe solcher Partnergemeinden des Kultursommers wäre es möglich, das jetzt schon umfangreiche Programm in noch mehr Kommunen zu tragen.

„Um mehr kulturelle Aktivitäten zu entwickeln und den Kultursommer am Kanal noch auf weitere Orte auszudehnen, brauchen wir mehr Finanzmittel“, begründen Stiftungspräsident Klaus Schlie und sein Vize Wolfgang Engelmann die Idee zu den Anteilsbeteiligungen. Intendant Frank Düwel und der Stiftungsvorstand seien vielfach angesprochen worden, das Programm umfangreicher zu machen und noch mehr Gemeinden einzubeziehen. „Die Stiftung ist bereit, bei gleichbleibender Qualität die Aktivitäten wesentlich zu verstärken. Das begeistert die Menschen im Kreis, und das bringt noch mehr Touristen in den Kreis. Natur und Kultur, das sind die Merkmale, die die Lebensqualität der Bürger wesentlich ausmachen und mit denen wir für den Tourismus werben können“, sagt Schlie, der auch Landtagspräsident ist.

Ohne weiteres umsetzen lässt sich diese vielversprechende Absicht allerdings nicht. Der Hauptsponsor des Kultursommers, die lauenburgische Kreissparkasse, hat die Höhe ihres Förderbetrages begrenzt.

Und auch der Kreis Herzogtum Lauenburg, der die eigene Kulturarbeit der Stiftung übertragen hat, überweist angesichts seiner eigenen Finanznot nicht mehr die ursprünglich vereinbarten 180 000 Euro im Jahr. „Dafür haben wir volles Verständnis“, sagen Schlie und Engelmann zu dieser Kürzung. Der Vertrag zwischen Kreis und Stiftung ist in diesem Jahr vom Kreistag mit breiter Mehrheit verlängert worden. Ein kreispolitisches Streitthema wie noch vor wenigen Jahren ist der Kontrakt inzwischen nicht mehr.

Gehen möglichst viele der etwa 130 lauenburgischen Kommunen auf die Idee der Stiftung mit den Anteilsbeteiligungen ein, könnte der Etat des Kultursommers mit seiner bisherigen Größenordnung von etwa 90 000 Euro merklich ausgebaut werden. „Wir erwarten großen Zuspruch zu unserem Vorhaben“, zeigen sich die Stiftungschefs optimistisch, auf positive Resonanz zu stoßen: „Je nach Größe, Finanzkraft und Engagement jeder Gemeinde oder Stadt können Anteile zu je 500 Euro jährlich gezeichnet werden“, erläutert der Vizepräsident und ehemalige Möllner Bürgermeister. Mit diesem möglichst breit gestreuten Engagement der Gemeinden wäre es machbar, die Projekte während des Kultursommers in noch mehr Orte zu tragen und das Programm auf gleichem Niveau auszuweiten.

Hingewiesen hat die Stiftung außerdem auf die schon lange bestehende Möglichkeit, ihre Arbeit auch mit kleineren Beträgen als Mitglied der Fördergesellschaft zu unterstützen oder zu spenden. Das können Privatleute sowie juristische Personen wie Firmen oder Organisationen und Verbände sein: „Wir hoffen sehr auf einen großen Zuspruch, damit wir die kulturellen Aktivitäten in unserem Kreis Herzogtum Lauenburg noch weiter steigern können“, sagen Schlie und Engelmann.

Den Kultursommer am Kanal gibt es seit 2006. Unter seinem Dach wird jedes Jahr ein vierwöchiges kreisweites Programm mit Konzerten, Theatervorstellungen, Lesungen, Festen und vielem mehr veranstaltet — inzwischen nicht nur am Kanal. Cheforganisator im Auftrag der Stiftung Herzogtum Lauenburg war zunächst Hans-Jürgen Rumpf aus der Stadt Lauenburg. Inzwischen hat der Hamburger Regisseur Frank Düwel diese Rolle erfolgreich übernommen.

Informationen zu Anteilsbeteiligungen unter Telefon 0 45 42/8 70 00 oder per E-Mail an info@rzkultur.de

Martin Stein

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