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Lauenburg Neue Taucher für die Wasserrettung
Lokales Lauenburg Neue Taucher für die Wasserrettung
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22:02 10.08.2017
Rettungsübung: Der stellvertretende Technische Leiter Leif Best mimte den Verunglückten, den die Prüflinge retten mussten. Quelle: Foto: Hfr

Die Prüflinge waren froh, denn sie konnten unter Wasser ihr Können unter Beweis stellen, wo die Umgebung ausnahmsweise angenehmer war, als an Land.

Taucher gesucht

Um auch in Zukunft einsatzfähig zu sein, hat die DLRG Ratzeburg bereits mit einem neuen Kursus zum Einsatztaucher begonnen. Wer Interesse hat, ist willkommen.

Informationen finden sich unter: www.kreis-Herzogtum-Lauenburg.DLRG.de oder unter

www.Ratzeburg.DLRG.de

Vor dem Tauchgang begann die Prüfung mit den theoretischen Teilen. Einsatztaktik, Erste Hilfe bei Tauchunfällen, Suche und Rettung von Personen aber auch Themen aus dem Bereich des Sporttauchens, wie Gerätekunde und Tauchphysik wurden in umfangreichen Fragebögen abverlangt.

Am Sonnabend wurde dann früh morgens mit verschiedensten Schnorcheldisziplinen im Ratzeburger See vor der Schlosswiese begonnen. Es galt eine Strecke von 1500 Metern in unterschiedlichen Schwimmlagen und mit einem Teil der Ausrüstung zu absolvieren. Es folgten 10 Meter Tieftauchen, 35 Meter Streckentauchen und 60 Sekunden Zeittauchen.

Erst nach Abschluss dieser Prüfungen durften die Prüflinge ihre Einsatztauchgeräte anlegen und hiermit bei verschiedenen Tauchgängen ihr Können unter Beweis stellen. Im Fokus stehen hierbei auch die Fähigkeiten, die bei einem Wasserrettungseinsatz gefordert sind. So wurde das Tauchen an der Leine und das Ausführen von verschiedenen Suchmustern geprüft.

Unter den Augen der Ausbilder und Prüfer Holger Krüger und Jörn Famulla absolvierten alle Teilnehmer die ihnen gestellten Aufgaben mit Bravour. Am späten Nachmittag galt es dann, alles Gelernte in einem simulierten Notfall zu zeigen, wobei der stellvertretende Technische Leiter Leif Best den Verunglückten mimte und die Prüflinge diese Situation nach und nach abarbeiten mussten. Diese Übung wurde von den Prüfern genauestens verfolgt.

Die DLRG-Chefs Malte Allrich und Niko Gruneberg betonten die Wichtigkeit einer funktionierenden Wasserrettung: „Alleine in den letzten zwei Wochen wurden die Schnell-Einsatzgruppen der DLRG zu mehr als zwölf Einsätzen gerufen. Diese waren fast über das gesamte Kreisgebiet verteilt, so dass wir froh sind, diesen Nachwuchs in unseren Einsatzgruppen zu haben.“

LN

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