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Lauenburg Neue Veranstaltungen und altbewährtes Konzept
Lokales Lauenburg Neue Veranstaltungen und altbewährtes Konzept
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23:08 13.01.2016
Die Freie Lauenburgische Akademie (FLA) hat ein neues Programm für 2016. Dr. Hans Joachim Bodenbach, Dr. Werner Budesheim und Hans- Jürgen Drews haben es vorgestellt. Es umfasst 45 Seiten. Quelle: Schülermann

„So ein Programm zu machen braucht Zeit. Bereits im August haben wir damit angefangen“, sagt Dr. Werner Budesheim, Vorsitzender der Freien Lauenburgischen Akademie (FLA). Acht Fachbereiche umfasst das neue Programm. Darunter: Klassische Archäologie und Kunstgeschichte, Ökologie sowie Geschichte und politische Wissenschaft. Jeder dieser Bereiche hat einen Leiter. „Sehr kompetente Leute, die wir anwerben konnten“, sagt Budesheim, selbst Germanist.

Auf 45 Seiten finden sich in der Broschüre 33 Veranstaltungen, insgesamt sind es aber mindestens 34, die im kommenden Jahr kreisweit stattfinden werden. Die Referenten kämen aus ganz Deutschland, sagt der Vorsitzende erfreut. „Wir kriegen die Leute, die wir wollen.“ Das liege daran, dass sich die FLA im Laufe ihres Bestehens einen „guten Namen“ gemacht hätte. „Wir sind bekannt geworden — auch durch unsere Veröffentlichungen.“ Sie stehen in Bibliotheken. Elf sind es bis jetzt. Band 12 und 13 seien in Arbeit.

Ausstellungen, Vorträge und Exkursionen bietet die Akademie auch in diesem Jahr an und hält damit an ihrem Konzept fest. Einer der Ausflüge führt Wissenschaftler und Gäste nach Venedig. „Wir haben jetzt schon 73 Anmeldungen“, sagt Bundesheim. Exkursionen seien beim Publikum sehr beliebt. In diesem Jahr führen weitere an den Harz, nach Sandesneben, die Lüneburger Heide und Mecklenburg.

Budesheim bietet selbst eine achttägige in das Salzburger und Berchtesgadener Land an. Auch eine 15-tägige Reise ins nordwestspanische Galicien wird es geben — gleich zweimal, im Frühjahr und im Herbst.

Im Zentrum des FLA-Programms stehen aber wieder die Vorträge: „Plastik in maritimen Ökosystemen“, „Von den Gängevierteln zur modernen Großstadt“ oder „Der ,ewige‘ Kaiser: Zum 100. Todestag Franz Josephs von Österreich“. Pro Fachbereich gibt es mindestens drei Vorträge. Der Eintritt zu ihnen ist frei. Nur einige der Exkursionen kosten extra. Der Beitrag variiert je nach Ziel.

Außerdem finden in diesem Jahr mindestens zwei Ausstellungen in den Räumen der Freien Lauenburgischen Akademie statt. Es würden aber noch mehr werden, sagt der Vorsitzende. Eine der Ausstellungen ist von Wolf-Rüdiger Marunge. „Am Busen der Provinz“ öffnet am 16. Oktober.

Mit dem vergangenen Jahr ist Werner Budesheim zufrieden. „Im Schnitt kamen 42 Zuschauer zu den Veranstaltungen“, sagt der ehemalige Schuldirektor. Vor allem Themen der Frühgeschichte, Archäologie und Kunstgeschichte seien sehr beliebt gewesen. „Wie in jedem Jahr.“ Erfreulich sei zudem gewesen, dass sie bei jeder ihrer fünf Kunstausstellungen Bilder verkauft hätten.

Das Jahresprogramm ist in Rathäusern im Kreis, in Büchereien und Museen ausgelegt. Außerdem kann man es telefonisch unter 040/ 7204168 bestellen.

• Weitere Informationen im Internet unter www.fla-wentorf.de

Sparsame Akademie
Die Freie Lauenburgische Akademie finanziert sich ausschließlich über ihre Mitglieder und Spenden. 50 Euro kostet die Mitgliedschaft im Jahr. Derzeit hat die FLA etwa 300 Mitglieder.



Viele Referenten und Autoren verzichten zudem auf ein Honorar, und die Gemeinde Wentorf/Hbg. ist mit 50 Prozent an der Miete für die Räumlichkeiten beteiligt.



Regelmäßig erscheinen Bände der Reihe „Beiträge für Wissenschaft und Kultur“. Sie kosten für Nicht-Mitglieder 12 bis 18 Euro.

Philip Schülermann

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