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Lauenburg Neue Willkommensgrüße für Besucher in Mustin
Lokales Lauenburg Neue Willkommensgrüße für Besucher in Mustin
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14:04 19.01.2017
Gabriele Röttger, in Mustin wohnhafte Graphikerin, hat das Wiedersehens- und Abschiedsschild (Bild) in der Waldstraße entworfen. Bei der öffentlichen Präsentation war sie leider aus Krankheitsgründen verhindert. Quelle: Fotos: Strunk

Schon anlässlich der 800-Jahrs-Feier in den 1990er Jahren hatten die Mustiner (Amt Lauenburgische Seen, ehemaliger „Grenzort“ zur DDR im äußersten Nordosten des Herzogtums Lauenburg) kleine, überdachte Begrüßungstafeln an den Ortseingangsstraßen aufgestellt. Die überdauerten immerhin ein gutes Vierteljahrhundert. Dann aber war’s vorbei mit der Herrlichkeit – „Gebeine“ und Tafeln waren morsch.

 

Zwei neue Willkommensschilder in der Gemeinde Mustin: Oben das Schild in der Salemer Straße. Künstler Thomas Biller (v. l.), Kulturausschussvorsitzender Uwe Kühl und Bürgermeister Bernhard Reis.

Doch damit wollten sich Bürger und Gemeindepolitiker Mustins jetzt nicht länger abfinden. Anlässlich der jüngsten Ausstellungsreihe „Dörfer zeigen Kunst“ überlegte man eine Auffrischung dieser Schilder. Immerhin gibt es vor allem in der Sommerzeit einen regen Austausch(tourismus)verkehr zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Und so kam es, dass die Gemeindevertretung im vergangenen Jahr über einen kleinen Künstler-Wettbewerb die schönsten Vorschläge einsammelte, um die Schönheit des Ortes auch fürderhin zu bewerben.

Insgesamt zehn Entwürfe wurden von sieben Künstlern im Kulturausschuss eingereicht.

Das Tafelmotiv soll die Besucher in der Gemeinde „Willkommen“ heißen, es muss Aufmerksamkeit erregen, aber keine große Aufmerksamkeit im Verkehr bewirken. „Ein Hingucker mit Aussagekraft, aber ohne Überschwang“, beschreibt es Thomas Biller, einer der beiden Künstler, für deren Vorschläge sich die Gemeindevertretung Ende November 2016 entschlossen hatten. Der andere Doppelvorschlag (für Vorder- und Rückseite des Schildes) kam von der Mustiner Graphikerin Gabriele Röttger. Auch die Mustiner selbst und ihre Nachbarn sollten sich in den Motiven der Schilder wiederfinden, hinter der Aussage und Symbolik stehen. Hergestellt wurden die beiden Tafeln von der Mustiner Firma Berg-Petri-Werbung. Kulturausschussvorsitzender Uwe Kühl und Mustins Bürgermeister Bernhard Reis präsentierten jetzt die beiden Tafeln – Röttgers in der Waldstraße, Billers am Ortsausgang Richtung Salem – der Öffentlichkeit. unk

LN

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