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Neues Nest auf altem Schornstein

Lauenburg Neues Nest auf altem Schornstein

Sich einmal ins gemachte Nest setzen – für den Lauenburger Storch kann dieser Wunsch jetzt wahr werden. Helfer des Nabu richteten Meister Adebar mit Unterstützung der Lauenburger Feuerwehr auf einem stillgelegten Schornstein von SP Beton am Buchhorster Weg einen exklusiven Nistplatz her.

Lauenburg. „Lauenburg hat erst seit wenigen Jahren einen Storch, dem wollen wir es schön machen“, sagte Dietrich Rahn, der sich in der Region um die Störche kümmert. „Vor drei Jahren, nachdem sich ein Storch erstmals wild ein Nest auf dem Schornstein gebaut hatte, haben wir diesen sanieren lassen, um ihn als Nistplatz zu erhalten. Schön, dass der Nabu jetzt für ein richtiges Nest sorgt“, freute sich Volker F. A. Martin, Besitzer des Betonwerks, über die Gemeinschaftsaktion von Nabu und Feuerwehr am Sonnabend.

Andreas von Engelhardt und Heinz-Achim Borck vom Nabu ließen sich mit Hilfe der 30 Meter langen Drehleiter der Lauenburger Feuerwehr in luftige Höhe fahren. Zuerst räumten sie das wild errichtete Nest ab, dann verankerten sie den Neubau am Mauerwerk.

Das neue Nest ist aus Haselnuss- und Weidenästen geflochten, darin wurden Holzhackschnitzel, Heu und altes Baumaterial ausgebreitet. „Hoffen wir, dass der Storch diesen Platz annimmt. Er ist nach aktuellsten Kenntnissen errichtet“, sagte von Engelhardt. „Für uns ist das eine schöne Hilfeleistung, so was machen wir gerne“, sagte Feuerwehrmann Sebastian Porthun, der mit Timo Naujoks und Björn Koberstein die Drehleiter am Betonwerk aufbaute. Drei Stunden dauerte die Aktion, Martin versorgte die Helfer mit Kaffee und Kakao. „Den Schornstein abzutragen, wäre günstiger gewesen, aber wir freuen uns so über den Storch“, erklärte er.

2016 gab es erstmals Storchennachwuchs in dem ehemals wilden Nest, 2017 verendete das einzige Junge. Rahn: „Das neue Nest ist so konzipiert, dass sich kein Wasser stauen sollte. Das ist für die ungeschützten Jungen bei anhaltendem Regen sonst meistens das Todesurteil.“ Die Umgebung des Betonwerks mit den weiten Wiesen am Elbe-Lübeck-Kanal gilt als gutes Revier für die Futtersuche der Störche. Bis zu zehn Kilometer weit fliegen die Tiere für Nahrung. Das nächste besetzte Nest findet sich auf einem Haus in Lanze.

tja

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