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Lauenburg Nicht jeder Sperling ist ein Spatz
Lokales Lauenburg Nicht jeder Sperling ist ein Spatz
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18:21 30.01.2016
Feldsperlinge sind am kastanienbraunen Scheitel und den schwarzen Ohrflecken auf hellem Grund gut zu erkennen. Quelle: W. Buchhorn

Neben Meisen und Amseln gehören Sperlinge zu den häufigen Besuchern unserer Futterstellen. Sie sind nicht wählerisch und nehmen Körner aller Art. Ihr kräftiger Schnabel ähnelt dem der Finken, mit denen die Sperlinge aber nicht näher verwandt sind. Bei genauerem Hinsehen, entdeckt man zwischen den Spatzen, also den Haussperlingen, auch Feldsperlinge, die etwas kleiner und schlanker und am kastanienbraunen Scheitel und den schwarzen Ohrflecken auf hellem Grund gut zu erkennen sind. Futterplätze werden am liebsten angenommen, wenn es in der Nähe eine dichte Hecke gibt. Bei der geringsten Störung stieben die Sperlinge hektisch auf und machen sich in der Hecke augenblicklich unsichtbar, denn auch ihr ärgster Feind, der Sperber, besucht regelmäßig die Futterstellen und ist kein Körnerfresser . . .

Feldsperling und Haussperling tragen ihre Namen zu Recht, denn die Innenstädte werden vom Feldsperling gemieden. Auch er ist ein Kulturfolger, nistet aber lieber in Baumhöhlen als an Häusern. Wenn im April die Brutzeit anfängt, lösen sich die gemischten Schwärme auf, der Feldsperling bleibt aber trotzdem gesellig, verteidigt kein Revier, sondern nur die Bruthöhle selbst. Gern nimmt er Nistkästen an, die für Meisen gedacht sind. Gönnen Sie ihm die sichere Kinderstube, denn der Bestand an Feldsperlingen hat mit der Mechanisierung der Landwirtschaft erheblich abgenommen. Sie werden Ihre Freude an den schilpenden und drolligen Untermietern haben.

Karsten Gärtner

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