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Lauenburg Niedrigwasser: Keine Berufsschifffahrt auf der Oberelbe möglich
Lokales Lauenburg Niedrigwasser: Keine Berufsschifffahrt auf der Oberelbe möglich
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11:36 09.09.2016
Wenn früher die Steine im Fluss auftauchten, nannte man sie Hungersteine: Dann herrschte wie aktuell vor Lauenburgs Altstadt Niedrigwasser, die Schiffer mussten hungern. Quelle: Timo Jann
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Lauenburg

„Die geringe Fahrrinnentiefe lässt Güterschiffe nicht mehr durch, nicht einmal mehr unbeladen“, erklärt Bettina Kalytta, die Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) in Lauenburg. Die besonders kritische Strecke zwischen Dömitz und Hitzackter bot am Donnerstag nur noch eine Fahrrinnentiefe von 85 Zentimetern. Der Pegel in Lauenburg lag bei knapp 4,20 Metern, normal sind 4,50 Meter.

Für die kommenden Tage sieht die Entwicklung nicht viel besser aus. „Der Pegel soll zwar um etwa zehn Zentimeter steigen, doch das bringt nicht wirklich die nötige Entspannung der Situation“, berichtet Bettina Kallyta mit Blick auf die Prognosen zum Wasserstand. Zum Vergleich: Im Juni 2013, beim letzten verheerenden Hochwasser, stand die Elbe in Lauenburg 9,63 Meter hoch, der zweithöchste Pegelwert der mehr als 800-jährigen Stadtgeschichte.

„Das ist Natur, den Wasserstand kann man kaum beeinflussen“, sagt Bettina Kalytta. Und aufgrund lang anhaltender Trockenheit im Einzugsgebiet der Elbe führt der Fluss zurzeit extrem wenig Wasser. Die Berufsschifffahrt kann in Höhe Lauenburg von der Elbe in den Elbe-Seiten-Kanal abbiegen und so die Niedrigstellen im Fluss umfahren. Nachteil: Der Kanal kostet Passagegebühren, so dass die Einnahmen der Schiffer sinken. tja

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