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Lauenburg Noch Hoffnung für Umgehung
Lokales Lauenburg Noch Hoffnung für Umgehung
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21:17 24.09.2013
Für die Schwarzenbeker Umgehung gibt es Hoffnungen. Bürgervorsteher Freiberg (Mitte) hatte Dr. Nägele (l.) und MdL Olaf Schulze (SPD) eingeladen. Quelle: Foto: ge

Die Verlängerung der Schwarzenbeker Ortsumgehung ist noch nicht endgültig zu den Akten gelegt. „Land und Kommune müssen zusammenstehen, damit das Projekt realisiert werden kann. Die Planungen sind im Frühjahr 2014 fertig“, sagte Dr. Frank Nägele, Staatssekretär im Verkehrsministerium, gestern in Schwarzenbek. Nägele war auf Einladung von Bürgervorsteher Konrad Freiberg gekommen, da es nach Äußerungen von Verkehrsminister Reinhard Meyer zur Umgehung Irritationen gegeben hatte. Nägele stellte fest, dass die Ortsumgehung notwendig und mit relativ geringen Kosten in Höhe von rund sechs Millionen Euro auch neben Großprojekten wie A 20 oder Fehmarn-Belt-Querung realisierbar sei. „Ich kann aber noch nicht sagen, wann der Bund die Mittel zur Verfügung stellen wird.“ Das Land habe 40 Millionen für Verkehrswegeausbauten beim Bund beantragt, 20 Millionen Euro seien bewilligt worden. Nägele geht davon aus, dass das für den Zuschuss nötige Baurecht 2014 hergestellt sei, so dass die Umgehung ab Kerntangente über die B207 zur Grabauer Straße fortgesetzt werden könne. Nägele verwies auch darauf, dass die Mitarbeiterzahl der Landesbauverwaltung von 1600 auf 1300 gekürzt worden sei. Der Bürgervorsteher hatte neben den Fraktionsvorsitzenden der Stadtvertretung auch Bürgermeister Frank Ruppert zu der Gesprächsrunde gebeten. Der Verwaltungschef äußerte sich nicht.

LN

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