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Lauenburg Noch zehn Tage bis zur „Landpartie“
Lokales Lauenburg Noch zehn Tage bis zur „Landpartie“
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21:10 15.05.2018
N3-„Landpartie“-Moderatorin Heike Götz genießt ihr selbst gemachtes Eis mit Oliver Klose, der seine Firma „Milchverliebt“ vorstellt. Quelle: Foto: Thomas Biller
Ratzeburg

Als Oliver Klose vor einem Jahr mit seinem Start Up „Milchverliebt“ startete (die LN berichteten), konnte er noch nicht ahnen, dass zum ersten Geburtstag für sein selbstgemachtes Eis gleich ein ganzes Fernsehteam anrückt. Nicht nur das: Die Moderatorin der N3-Sendung „Landpartie“, Heike Götz, schaute sich die Eisherstellung vor Ort an und half bei der Zubereitung kräftig mit. Einen Tag später gaben Heike Götz und Oliver Klose dann gemeinsam auf dem Ratzeburg Marktplatz „ihr“ Eis an Kinder und Passanten aus. Ein kleines Mädchen sagte zu der Moderatorin: „Sie machen Ihren Job wirklich sehr gut!“

TV-Tipp nächsten Sonntag

Das „Dienstfahrrad“, mit dem Heike Götz jetzt in Ratzeburg und Umgebung unterwegs war, wird im Rahmen des Landpartiefestes am 26./27. Mai in Ratzeburg für einen guten Zweck versteigert.

Am kommenden Sonntag, 20. Mai, wird das Ergebnis der Dreharbeiten in der Sendung „Landpartie – Rund um Ratzeburg“ um 20.15 Uhr im NDR-Fernsehen gezeigt.

Am Rande dieser Dreharbeiten kamen die LN mit Heike Götz ins Gespräch.

Sie machen die „Landpartie“ schon seit mehr als 100 Ausgaben. Da haben Sie schon so viele Menschen kennengelernt, so viele Geschichten gehört, wie gelingt es Ihnen, sich immer wieder neu zu motivieren?

Heike Götz: Das ist nicht schwer. Es sind immer andere Menschen mit anderen Geschichten. Ich finde es toll, Leute kennenzulernen, die ihren Job einfach gern und mit Herzblut machen. Da ist hier der Oliver Klose mit „Milchverliebt“ wieder so ein Beispiel für einen, der einfach sein Ding macht. Das finde ich gut. Er hat seinen festen, gutbezahlten Job in einer großen Molkerei gekündigt, um hier Eismann zu werden, das ist doch super. Solche Menschen lerne ich oft kennen und das gefällt mir einfach.

Es gibt also immer wieder Neues zu sehen?

Ja, absolut. Wir drehen ja jetzt schon mindestens die dritte Sendung rund um Ratzeburg, und wir haben dieses Mal fast komplett andere Drehorte. Es passiert unheimlich viel auf dem Land, und wir können immer wieder viele kleine Projekte vorstellen.

Sind auch manchmal so interessante Orte dabei, an die Heike Götz als Privatmensch zurückkehrt?

Ja, die gibt es auf alle Fälle (lacht). Leider ergibt es sich zu selten. Oft denke ich ,Hier möchtest du noch einmal herfahren’, aber es ist dann häufig aus Zeitgründen doch nicht zu machen. Aber Ratzeburg liegt klar in unserer Einflugschneise. Hier sind wir des Öfteren mal im Dom, sitzen am See oder essen Eis. Als Privatperson ist es aber anders. Ich werde schon mal angesprochen, und die meisten sind nett, aber viele erkennen mich auch nicht, wenn ich nicht mit dem Team unterwegs bin. Die häufigste Frage ist, wo denn das Fahrrad sei? Dann sage ich gern, dass das mein Dienstfahrrad sei. Ich bin die einzige Frau im NDR, die ein Dienstfahrrad hat.

Worauf freuen Sie sich persönlich am meisten beim Landpartiefest in Ratzeburg?

Auf das Wiedersehen mit den Menschen, die ich in meinen Sendungen einmal besucht habe. Alle, die bei dem Fest ausstellen, waren einmal in der Sendung. Und dann ist es ja tatsächlich so, dass ich meine Zuschauer einmal sehe. Sonst ist es immer nur eine Einbahnstraße. Und da habe ich Gelegenheit, Menschen zu treffen, die gern die „Landpartie“ sehen.

 Interview: Thomas Biller 

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