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Lauenburg Notaufnahme auf neuestem Stand
Lokales Lauenburg Notaufnahme auf neuestem Stand
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22:25 26.05.2018
Sylvia Ziesmann-Busche, Dr. Florentin Stachow, Linda Kiel und Inge Herliczek (v. re.) während des Umzugs. Quelle: Foto: Tja
Geesthacht

Etappenziel erreicht: In einer logistischen Meisterleistung ist am Donnerstag von 4 bis 11 Uhr die Notaufnahme des Johanniter-Krankenhauses am Runden Berg umgezogen. „Eigentlich nur von der einen Seite einer provisorischen Trennwand die andere Seite. Aber bei laufendem Betrieb war das generalstabsmäßig geplant“, sagt Sylvia Ziesmann-Busche, die Leiterin der Notaufnahme.

Die Klinik arbeitet seit Anfang des Jahres an der Modernisierung der Notaufnahme. Nach dem Umzug in den bereits fertiggestellten neuen Bauabschnitt soll jetzt bis Oktober der bisher genutzte andere Teil neu hergerichtet werden. Künftig sollen 430 statt bisher 260 Quadratmeter in der Notaufnahme zur Verfügung stehen. „Übergangsweise müssen wir jetzt den Wartebereich einschränken, aber uns war es wichtig, bereits vier Behandlungsräume in Betrieb nehmen zu können“, sagt Ziesmann-Busche. Etwa 20000 Menschen kommen pro Jahr in die Notaufnahme am Runden Berg – Tendenz steigend. Darauf reagiert die Klinik jetzt mit dem 2,5 Millionen Euro teuren Umbau.

„Die Zahl der Patienten wächst wegen der Veränderungen in der allgemeinen medizinischen Versorgung und der älter werdenden Gesellschaft“, so Sylvia Ziesmann-Busche. Künftig werden Arbeitsabläufe optimiert, der Weg vom Schockraum für die schwerstverletzten Patienten zur Intensivstation beispielsweise wird verkürzt. Außerdem bekommt der Rettungsdienst einen eigenen Eingang für seine Patienten.

Die „Laufkundschaft“ bekommt einen zweiten Eingang.

Rund um die Uhr sollen in der Notaufnahme zwei Krankenschwestern im Dienst sein, je nach Tageszeit ergänzt durch eine notwendige Zahl an Internisten und Chirurgen. Rufbereitschaft für weitere Mitarbeiter gibt es jederzeit.

 tja

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