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Lauenburg Ölpest auf der Elbe: Polizei sucht die Täter
Lokales Lauenburg Ölpest auf der Elbe: Polizei sucht die Täter
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21:50 05.11.2017
Quelle: tja
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Geesthacht

 „Vor allem vor Tesperhude und vor Krümmel konnten wir einen massiven Ölfilm feststellen“, berichtete Geesthachts Feuerwehrchef Sven Albrecht. Albrecht leitete den Einsatz der Feuerwehren aus Geesthacht und Lauenburg am Schleswig-Holsteinischen Ufer. Auch auf der Niedersachsen-Seite der Elbe waren zahlreiche Feuerwehren des Gewässerschutzzuges des Landkreises Harburg unterwegs. Insgesamt waren nach dem Alarm gegen 16 Uhr fast 100 Feuerwehrleute auf den Beinen.

„Viel tun können wir in solchen Fällen leider nicht. Die Natur muss das alleine regeln“, berichtete Albrecht. Hintergrund: Die Strömungsgeschwindigkeit der fließenden Elbe ist zu stark, als das Ölsperren per Boot ausgebracht werden könnten. Das Wasser würde sie mitreißen noch bevor sie den Ölfilm absorbieren würden.

So war es auch schon vor zwei Wochen. Damals konnte die Feuerwehr lediglich den Einlauf in die Fischtreppe am Stauwehr abschotten. Erst Sonnabend waren die Ölsperren eingeholt worden.

Eine Mitarbeiterin der Wasserbehörde des Kreises erkundete die Lage am Sonntagabend von einem Feuerwehrboot aus. Gegen 17.30 Uhr hieß es dann Einsatzabbruch. Albrecht: „Wir konnten keinen Verursacher feststellen, es fand sich keine Stelle, an der das Öl austritt.“ Als wahrscheinlich gilt, dass ein Binnenschiff Öl abgelassen hatte.

Sollte die Polizei den Verursacher ermitteln, droht neben einer saftigen Strafe auch die Übernahme der Einsatzkosten in Höhe von mehrere Tausend Euro. Um zu prüfen, welche Schiffe für die Verschmutzung in Frage kommen, werden Vergleichsproben von den im Zeitraum in der Schleuse registrierten Frachtern genommen. tja

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