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Lauenburg Offene Fragen im Bericht der Möllner Museen aufgeklärt
Lokales Lauenburg Offene Fragen im Bericht der Möllner Museen aufgeklärt
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18:26 25.06.2016

Im Möllner Tourismusausschuss ist erneut über den Jahresbericht der Möllner Museen diskutiert worden. Obwohl mehr Besucher kamen, ist das Defizit im Jahresbericht 2015 der Möllner Museen stark angestiegen, auch 2016 soll das Defizit weiter steigen (Die LN berichteten). Aus dem Bericht gingen die Ursachen hoher Beträge zunächst nicht genau hervor, die Erklärungsversuche der Kurverwaltung und der Museumsleitung gingen nicht ins Detail. In der Aprilsitzung hagelte es deshalb Kritik aus den Reihen der FDP und der CDU. Die FMW stellte in der aktuellen Sitzung nun einen Antrag zur Klärung.

„Während der Ausschusssitzung konnten die Nachfragen zur Kostenentwicklung der Möllner Museen nicht abschließend erklärt werden“, heißt es im Antrag der FMW. Auch die in der Hauptausschusssitzung verteilte Unterlage habe den Sachverhalt nicht ausreichend erklären können. In den Sachaufwendungen im Jahr 2015 seien bereits Teile der Fenstersanierung im historischen Rathaus abgerechnet, heißt es nun in der Niederschrift der Aprilsitzung. Der maßgebliche Teil der Renovierung der Fenster fände aber erst im Planansatz 2016 Berücksichtigung, genauso die Sanierung der Brandmeldeanlage.

Die erneut gestiegenen Sachaufwendungen von insgesamt 69700 Euro vom Planansatz 2015 zum Planansatz 2016 werden mit Sanierungsarbeiten an den Fenstern, einer neuen Rauchschutztür im Obergeschoss und einer Brandmeldeanlage (zusammen 60700 Euro) sowie Personalaufwendungen (5900 Euro) und Leuchtmitteln begründet (1500 Euro). „Nun bin ich zufrieden mit den Antworten“, berichtete Udo Betz (FMW) im Hinblick auf den überarbeiteten Bericht zu den Möllner Museen, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutiert wurde.

Die städtische Kurverwaltung hat in der Sitzung auch den Auftrag erhalten, die Gewerbeschau im Mai 2017 gemäß Konzeptentwurf (Die LN berichteten) zu planen, vorzubereiten und zu veranstalten. Der Beschlussvorschlag wurde angenommen. Auf die Frage, ob irgendetwas die Veranstaltung einer solchen Schau noch gefährden könnte, sagt Jochen Buchholz, Leiter der Kurverwaltung: „Abhängig ist das natürlich von der Anzahl der Standbetreiber.“ Einnahmen und Ausgaben müssten zunächst in den Wirtschaftsplan 2017 eingearbeitet werden. Bald werde Kontakt zu potenziellen Ausstellern aufgenommen.

Drei Jahre liegt die letzte Möllner Gewerbeschau nun zurück, damals noch vom mittlerweile aufgelösten Verein Mölln Marketing um Hans-Jürgen Pieper organisiert. Das Geschehen soll jetzt vom etwas abgelegenen Schulberg in den Kurpark wechseln. Die Gewerbeschau soll zu einer regionalen Verbrauchermesse entwickelt werden. Buchholz: „Der Name Gewerbeschau muss wahrscheinlich auch verändert werden.“

Pläne zur Gewerbeschau

Die Kurverwaltung strebt 100 bis 130 Aussteller für die Möllner Gewerbeschau 2017 an. Des Weiteren soll mit einem „Abend der Region“ Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Ehrenamt eine Netzwerkplattform geboten werden.

Auch auf einem Außengelände auf dem Parkplatz sowie im Kurpark wird es nach der Vorstellung der Kurverwaltung Stände geben. Strom, Wasser sowie eine WC-Anlage im Kurpark seien an diesem Platz bereits durch die Erfahrungen mit dem Möllner Herbstmarkt gegeben.

Florian Grombein,

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