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Lauenburg Ortsdurchfahrt Koberg wird bis zum Jahresende gesperrt
Lokales Lauenburg Ortsdurchfahrt Koberg wird bis zum Jahresende gesperrt
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00:32 24.09.2017
Ab Montag wird es eng: Die Straße „Koppelkaten“ wird wegen der Bauarbeiten ab Kreuzung „Schevenböken“ bis Jahresende gesperrt. Quelle: Fotos: Jens Burmester
Koberg

Die Straße „Koppelkaten“ wird ab Kreuzung „Schevenböken“ gesperrt. „Wegen der Regensiel-Arbeiten wird die Straße mittig in einer Breite von mindestens 1,40 Metern geöffnet, so dass auch das einseitige Befahren nur sehr eingeschränkt möglich sein wird“, erklärt Bürgermeister Jörg Smolla. Er ergänzt, dass die Anlieger ihre Grundstücke, je nach Baufortschritt, nur eingeschränkt und zeitweise gar nicht mit dem Pkw oder anderen Fahrzeugen erreichen können. Das gelte insbesondere für die Erreichbarkeit der Kindertagesstätte „Forstscheune“, die mitten im Baustellenbereich liegt.

Ab Montag wird gebuddelt – und die Ortsdurchfahrt Koberg wird bis zum Jahresende für die Bauarbeiten gesperrt. Für Anwohner und Autofahrer wird das vermutlich zur Geduldsprobe. Bürgermeister Jörg Smolla wirbt vorab um Verständnis.

Der Bürgermeister bittet die Eltern um Verständnis: „Die Anfahrt zum Kindergarten wird schwierig. Die Autos müssen bereits im Bereich Dorfstraße beziehungsweise Schevenböken geparkt werden. Die Dorfstraße wird ab der Einmündung Koppelkaten dann zur Sackgasse. Die Eltern müssen die verbleibenden etwa 100 Meter dann zu Fuß zurücklegen.“

Auswirkungen haben die Bauarbeiten auch auf den Ver- und Entsorgungsverkehr, Anlieferer, den Schülertransport und den Verkehr von und nach Koberg, in Richtung Köthel und Trittau, nach Sandesneben und Sirksfelde sowie Richtung Nusse. Der Schulbusverkehr wird wieder ab der Haltestelle an der L220 (Schevenböken) fahren. Die Schüler kennen das seit der letzten Baumaßnahme. Auch eine Verkehrsampel wird dort wieder aufgestellt, damit die Schüler die Straße gefahrlos überqueren können. Eine Umleitungsstrecke nach Trittau wird über Koberg Billbaum führen. Wer sich in Koberg auskennt, kann auch über „Am Knüll“ und die befestigte Betonpiste zur L220 gelangen und so die Umleitung vermeiden. „Das gilt in beiden Richtungen“, macht Smolla deutlich.

Der Bürgermeister betont, dass die Baumaßnahmen für die Gemeinde absolut wichtig seien und dass die Gemeinde lange Zeit darauf habe warten müssen. Er hoffe, dass auch die Eltern der Kindergartenkinder Verständnis haben werden. Das sei bei vorherigen Baumaßnahmen leider nicht der Fall gewesen und es habe teilweise wüste Beschimpfungen gegeben.

Autofahrer, so Smolla, sollten nur dort parken, wo niemand behindert werde. Auch die Ausweichstrecken sind nicht zwingend für große Lastwagen ausgelegt und es könne daher im Begegnungsverkehr sehr eng werden. Außerdem müssten die Wege rund um die Baustelle für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst freigehalten werden.

In der Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe hat man zwar Kenntnis von der Baustelle, allerdings sollte die nach deren Unterlagen nur bis zum 29. September dauern und nicht wie geplant bis Ende des Jahres. Das scheint inzwischen korrigiert worden zu sein. Bleibt am Ende die Frage, ob während der Vollsperrung und der Tiefbauarbeiten genug Platz für die schweren Feuerwehrfahrzeuge und Rettungswagen bleibt.

Adressat für Kritik

Jens Sommerburg, Leiter der Lübecker Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV-SH), sagt, dass in der Regel immer genug Platz für Feuerwehr und Rettungsdienst sei. Zuständig sei jedoch die bauausführende Firma. Bürgermeister Jörg Smolla weist darauf hin, dass nicht er als Bürgermeister der Gemeinde Koberg zuständig ist: „Beschwerden wie auch Hinweise und Danksagungen bitte an den LBV-SH unter poststelle-luebeck@lbv- sh.landsh.de senden.“

 Jens Burmester

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