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Lauenburg Praxisjahr in Geesthacht bei jungen Ärzten beliebt
Lokales Lauenburg Praxisjahr in Geesthacht bei jungen Ärzten beliebt
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21:38 15.11.2016
Unter anderem Prof. Dr. Ralf Köster (rechts) und Dr. Frank Templin, der ärztliche Direktor, bilden Tordis Borowski in ihrem praktischen Jahr im Johanniter-Krankenhaus aus. FOTO: Timo Jann
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Geesthacht

Theorie ist gut - aber nicht alles. Das weiß auch, wer Arzt werden will. Deshalb bilden Universitäten und akademische Lehrkrankenhäuser gemeinsam ihren Nachwuchs aus. Das Geesthachter Johanniter-Krankenhaus kooperiert seit fünf Jahren mit dem Hamburger Uniklinikum, ist als Lehrkrankenhaus zertifiziert. Zurzeit absolviert Medizinstudentin Tordis Borowski ihr praktisches Jahr in Geesthacht.

„Das Interesse, bei uns ein prak-

tisches Jahr zu absolvieren, steigt kontinuierlich an.“

Prof. Dr. Ralf Köster, Chefarzt

„Das praktische Jahr hier ist ganz toll“, schwärmt die 33-Jährige, die vor ihrem Medizinstudium bereits Biochemie studiert und es mit Diplom abgeschlossen hatte. „Ärztin zu werden war aber immer mein Traum, den erfülle ich mir jetzt“, sagt die Berlinerin, die an der Charité studiert. „Durch die künftigen Kollegen haben wir immer sehr wissbegierige junge Leute im Team, die auch eine gewisse Frische einbringen“, begründet Dr. Frank Templin, der ärztliche Direktor der Klinik, das Engagement in Sachen Ausbildung.

Mit knapp 600 Euro monatlich wird die Arbeit im Johanniter-Krankenhaus vergütet. „Es ist gut für ein Krankenhaus, wenn ein Ausbildungszweig vorhanden ist“, findet Prof. Dr. Ralf Köster, der Chefarzt der inneren Abteilung der Klinik am Runden Berg. Bei Köster wie bei Templin hat Tordis Borowski schon Ausbildungsabschnitte absolviert. „Es ist bei allem, was ich beurteile, immer noch ein Oberarzt dabei, der aufpasst“, erklärt die Studentin. Von der Aufnahmeuntersuchung bis zur Beurteilung eines Befunds und der Erstellung eines Konzepts zur Behandlung ist sie in die Abläufe voll eingebunden.

Bei Operationen ist sie direkt dabei. "

„Das ist das schön bei so einem relativ kleinen Krankenhaus. In einer Uni-Klinik würde man nur in der dritten Reihe stehen und nicht einmal etwas sehen können“, erklärt Tordis Borowski. Das Interesse, in Geesthacht praktisches Jahr zu absolvieren, steige kontinuierlich an, berichtet Köster. tja

LN

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