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Lauenburg Propstei Lauenburg erinnert an verstorbene Kinder
Lokales Lauenburg Propstei Lauenburg erinnert an verstorbene Kinder
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20:20 08.12.2015
Stadtkirche St. Petri in Ratzeburg.

Ratzeburg Das „Worldwide Candle Lighting“, ein so genannter Lichterwellengottesdienst, wird am kommenden Sonntag, 13. Dezember, auch in Kirchengemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg veranstaltet. Am Weltgedenktag für alle verstorbenen Kinder soll damit ein Licht um die Welt: In jeder Zeitzone werden die Kerzen um 19 Uhr angezündet. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember stellen betroffene Familien und Freunde auf der ganzen Welt Kerzen in die Fenster, um so an die verstorbenen Kinder zu erinnern. Während die Kerzen in der einen Zeitzone verlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so dass eine Lichterwelle entsteht, die die ganze Welt miteinander verbindet.

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Kerzen auf der ganzen Welt sollen Familien trösten, die Kinder verloren haben. Die Zeitverschiebung soll das Leuchten um den Globus schicken.

Kirchengemeinden im Lauenburgischen möchten ganz bewusst in der Adventszeit mit Eltern, die den Tod eines Kindes betrauern, mit Geschwistern, Angehörigen und Freunden gemeinsam einen Gedenkgottesdienst für diese verstorbenen Kinder feiern. Im gemeinsamen Beten, Erinnern und Hoffen kann erfahrbar werden, dass sie in ihrer Trauer nicht alleine sind. Im Miteinander kann Raum sein für Vergangenes, Gegenwärtiges, Zukünftiges.

In der Propstei Lauenburg bieten folgende Kirchengemeinden den Lichterwellengottesdienst zu Erinnerung der verstorbenen Kinder am 13. Dezember an:

Stadtkirche St. Petri in Ratzeburg, 18 Uhr: Die Pastorinnen Kerstin Engel-Runge und Wiebke Keller sowie der Chor „Cantalydie“ unter der Leitung von Desirée Buxel-Krohn gestalten den Gottesdienst. Maria-Magdalenen-Kirche Berkenthin, 18 Uhr: Pastor Wolfgang Runge und Team gestalten den Lichterwellengottesdienst. St. Johannis-Kirche Siebeneichen, 19 Uhr: Eine Stunde lang werden Kerzen entzündet. Es wird gemeinsam geschwiegen und es werden Texte gelesen. Die Gestaltung übernimmt dort Pastorin Gabriela Wilmer.

LN

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